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Russisches Grand-Slam-Finale

Die beiden Moskauerinnen Anastasia Myskina (als Nummer sechs gesetzt) und Jelena Dementjewa (9) haben bei den French Open in Paris Tennis-Geschichte geschrieben.

Zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier wird es am Samstag ein russisches Damen-Finale und somit eine russische Siegerin geben. Auf ihrem Weg ins Endspiel räumte Myskina nach Venus Williams auch Jennifer Capriati aus dem Weg. Im Halbfinale am Donnerstag bezwang Myskina die US-Amerikanerin unerwartet leicht in 61 Minuten mit 6:2,6:2 und zog wie ihre Freundin erstmals ins Endspiel eines der vier größten Turniere ein. „Ich bin überrascht, immer noch in Paris zu sein und auch darüber, dass es ein russisches Finale gibt”, sagte Myskina.

Jelena Dementjewa gewann gegen die Argentinierin Paola Suarez mit 6:0,7:5. Das Match stand auf einem schwachen Niveau. Es grenzte an ein Wunder, dass die ganz schlecht aufschlagende Russin im ersten Satz nicht ein Spiel abgeben musste. Im zweiten Satz wurde es enger, doch Suarez war selbst zu schwach, um das Blatt noch zu wenden. „Ich war ein bisschen müde nach fast zwei Wochen Sandplatztennis”, gab Dementjewa zu.

Drei “Gauchos” im Halbfinale
Ein Argentinier wird auf alle Fälle das Endspiel erreichen. Nalbandian, der am Mittwoch den dreifachen French-Open-Sieger Gustavo Kuerten aus Brasilien im Viertelfinale mit 6:2,3:6,6:4,7:6 bezwang, und Gaudio, der den Australier Lleyton Hewitt mit 6:3,6:2,6:2 besiegte, treffen am Freitag aufeinander. Das andere Halbfinale bestreiten Coria und der Brite Tim Henman.

Link zum Thema:
French Open 2004

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