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Russischen und österreichischen Ostertraditionen auf der Spur

Nicht nur wunderschöne, typische russische Ostereier, sondern viel Wissenswertes und Interessantes über die unterschiedlichen Traditionen erfuhren die Teilnehmer auf der Schattenburg.
Nicht nur wunderschöne, typische russische Ostereier, sondern viel Wissenswertes und Interessantes über die unterschiedlichen Traditionen erfuhren die Teilnehmer auf der Schattenburg. ©Bandi R. Koeck
Feldkirch. (BK) Die Gräfin von Montfort nahm es zum Anlass, da die Osterfeste sowohl im orthodoxen Russland als auch im katholischen Österreich heuer auf das selbe Datum fallen, die beiden Traditionen miteinander zu vergleichen.
Geschichten von Eiern und Hasen

Es ist schon zur schönen Tradition geworden: Die Gräfin von Montfort empfing auch vergangenen Samstag die Kinder in der Schattenburg, die neue Kulturen erleben möchten und ihre eigene Geschichte besser kennen lernen wollen. “Wir leben in einer Zeit, in der viele Völker, Kulturen und Mentalitäten zusammentreffen” sagt Veranstalterin Tatiana Titova und stellt sich im gleichen Atemzug die Frage: “Sind wir wirklich so verschieden oder gibt es etwas Gemeinsames?”

2017 wird am 16. April in Österreich das Osterfest gefeiert. Zufällig fällt das russisch-orthodoxe Osterfest im ehemaligen Zarenreich mit jenem aus dem römisch-katholischen Österreich zusammen. Dies nahm Titova zum Anlass, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus den beiden Kulturen zu finden und diese kindgerecht aufzubereiten. Fragen wie: Wird bei der russisch-orthodoxen Kirche das Osterfest auch mit bunten Eiern verziert? Bringen dort auch die Hasen oder ein anderes Tier die Eier? Wie bereiten sich die Leute in den beiden Ländern auf Ostern vor und welche Bedeutung hat dieses Fest in Österreich und in Russland? wurden genauer unter die Lupe genommen und erörtert.

Im Laufe des Kinderprogramms wurden die „Leatare der Freude“, Palmsonntag und „Karwoche“ besprochen. Die Kinder suchten Ostersymbole, welche die Gräfin für sie auf der Schattenburg versteckt hatte. Schlussendlich gelang es den jungen Teilnehmern, die Gräfin im Webraum aufzufinden. Ebendort erzählte sie ihren Gästen viel Interessantes über das Spinnen und Weben (Winterbeschäftigung der Frauen vor Ostern) und die Kinder durften ausprobieren, wie diese Kunst funktioniert und selber einmal Weben und Spinnen.

Am Ende des Programms erhielten die Gäste ganz besondere Osterkarten als Andenken. In der Karte sollten sie den ersten Buchstaben für das Wort „Ostern“ malen. Anschließend zeigte die Russin Titova, wie Ostereier nach typisch russischer Tradition verziert werden. Für alle Teilnehmer war dieser Nachmittag ein unvergessliches Erlebnis.

 

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