Runter von der Schulbank, ran ans Verbrechen

Feldkirch - Taschendiebe im Supermarkt, Schlägereien in der Disco oder eskalierender Ehestreit im Wohnzimmer: Zwei Jahre lang wurde Vera Ludescher in Theorie und Praxis zur „Gesetzeshüterin“ ausgebildet. Nun heißt es runter von der Schulbank und rein in die ers­te Schicht.

Die kommissionelle Dienstprüfung hat die 21-Jährige aus Weiler Anfang dieser Woche mit Auszeichnung bestanden, heute wird sie offiziell zur Inspektorin ernannt – und blickt gespannt ihrem ersten Einsatz entgegen. Was sie am Exekutivdienst reizt? „Die Abwechslung“, sagt die sportliche HAK-Absolventin, „man weiß ja nie, was der nächste Tag bringen wird. Ein reiner Bürojob wäre nichts für mich, dafür arbeite ich einfach zu gerne mit Menschen.“

Der erste Mordalarm

Bereits während ihres Praktikums in Feldkirch wurde die Polizeischülerin auf eine harte Probe gestellt. Nach einem Mordalarm – ein 59-jähriger Mann wurde durch mehrere Messerstiche getötet – war sie gemeinsam mit Kollegen als Erste am Tatort. Auch als im Oktober nach einem Bankräuber und Geiselnehmer gefahndet wurde, war die 21-Jährige im Einsatz. Am 1. September wird die frischgebackene Polizeiins­pektorin ihren regulären Dienst in Feldkirch antreten. Davor gehts aber noch in den wohlverdienten Urlaub.

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