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Rund um die Uhr für den Nächsten bereit

Peter Freydl, Simon Mathis und Immanuel Nachbaur (v.l.) wurden für 10 Jahre Vereinstreue geehrt.
Peter Freydl, Simon Mathis und Immanuel Nachbaur (v.l.) wurden für 10 Jahre Vereinstreue geehrt. ©TF
Hohenemser Sanitäter leisteten im Vorjahr 21.000 Stunden ehrenamtlich für den Nächsten
47. JHV der Rettungsabteilung Hohenems

Hohenems. Die 89 Aktiven, 14 Zivildiener und fünf Hauptberuflichen der Hohenemser Rettungsabteilung waren auch im Vorjahr voll ausgelastet. 2016 leisteten allein die ehrenamtlichen Mitarbeiter zirka 21.000 Einsatzstunden.

„Bei insgesamt 10.672 Rettungs- und Krankentransporten wurden 12.317 Patienten transportiert“, rechnete Kommandant Thomas Maierhofer bei der 47. Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal St. Karl in seiner beeindruckenden Bilanz über das vergangene Vereinsjahr vor. Dabei sind hier die Stunden für Schulungen, Ambulanzdienste, Blutspendeaktionen, Sitzungen etc. noch gar nicht eingerechnet. So schlugen etwa allein die 63 Ambulanzdienste bei den Spielen der Cineplexx Blue Devils, beim Stadtlauf, bei den Veranstaltungen im Tennis.Event.Center oder bei den Heimspielen des SCR Altach mit über 1.000 Einsatzstunden zu Buche.

Gestiegen ist auch die Kilometerleistung der Einsatzfahrzeuge, und zwar von 231.530 im Jahr 2015 auf 242.122 im Vorjahr. Der systemverantwortliche Notarzt Dr. Bernhard Schwärzler berichtete von einem weiterhin hohen Niveau von 1078 Einsätzen der insgesamt 13 Notärzte, die 2016 auch auf 16 erfolgreiche Reanimationen verweisen können. Von einer „enormen Schulungsarbeit“ berichtete Schulungsreferent Michael Hartmann, weil alle Mitarbeiter auf den neuen Defibrillator eingeschult werden mussten. Mit diesem können die Patienten apparativ noch besser überwacht werden.

Hartmann verwies auch auf den hohen Ausbildungsstand der Emser Rotkreuz-Mitarbeitervon denen im Vorjahr 18 die Rettungssanitäterausbildung absolvierten. Darüber hinaus wurde die Rezertifizierung von den Emser Sanitätern erfolgreich gemeistert. An zwei Schulungsabenden mit den Notärzt(inn)en stand die Reanimation im Mittelpunkt. Die „hochprofessionelle Ausbildung“ bei der Emser Rettungsabteilung lobte auch Bürgermeister Dieter Egger, der den Spatenstich für den Neubau der Hohenemser Rettungszentrale noch für diesen Mai ankündigte und die deren Fertigstellung bis zum Frühjahr 2018 versprach.

Ehrungen und Beförderungen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Rettungsabteilung Hohenems wurden auch eine Reihe von Sanitätern für besondere Verdienste und langjährige Mitarbeit geehrt.

So erhielten Josef Bachmeier, Lukas Burtscher und David Sohm die Verdienstmedaille in Bronze. Die Fahrtenspange in Bronze für 1.000 Ausfahrten erging an Manuel Galler, Kadir Kurt, Ivonne Loacker, Christoph Pradler und OA Dr. Bernhard Schwärzler. Für 2.500 Ausfahrten erhielten Immanuel Nachbaur und Elfriede Schedler die Fahrtenspange in Silber, und Kommandant Thomas Maierhofer durfte sich über die Fahrtenspange in Gold für 5.000 Ausfahrten freuen.

Für zehnjährige Zugehörigkeit zur Rettungsabteilung Hohenems wurden Ing. Peter Freydl, Immanuel Nachbaur und Dr. Simon Mathis ausgezeichnet. Karin Krainz und OA Dr. Bernhard Schwärzler wurden für 20-jährige Vereinstreue geehrt, und für 40 jährige ehrenamtliche Arbeit im Dienste der Allgemeinheit wurden Anton Amann und Annemarie Dona von Kommandant Thomas Maierhofer, dem Vizepräsident des Landesverbandes Mag. Michael Goldner, Dienststellenleiter Bertram Märk und Schulungsreferent Michael Hartmann ausgezeichnet.

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