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Rudi Fußis Wutrede gegen die SPÖ: "Kreisky tät' sich umdrehen im Grab"

Rudi Fußi macht sich Luft über die SPÖ und die historische Niederlage bei der Nationalratswahl.
Rudi Fußi macht sich Luft über die SPÖ und die historische Niederlage bei der Nationalratswahl. ©Screenshot Video, APA
Rudi Fußi, SPÖ-naher PR-Berater, hat sich in einer Wutrede auf Facebook nach der Wahlniederlage der SPÖ schonungslos Luft gemacht.
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Die Enttäuschung über die SPÖ sitzt tief bei Rudi Fußi, der nach dem historisch schlechten Abschneiden der SPÖ bei der Nationalratswahl "mit hohem Blutdruck" eine Wutrede auf die Sozialdemokratie auf Facebook gepostet hat, und dafür viel Zuspruch in seinen Kommentaren geerntet hat.

"Für die Vergangenheit wählt einen niemand" attestiert Fußi, neue Ideen seien gefragt. Große Verdienste der Sozialdemokratie der vergangenen Jahrzehnte, alles was mit Sozialstaat zu tun habe, von fairer Bezahlung über den Bildungsbereich bis zum Gesundheitssystem, seien eben Vergangenheit.
"Das alles versteht keiner mehr. Die SPÖ liefert hier kein Konzept", regt sich Fußi darüber auf, dass die SPÖ kein Konzept für leistbares Wohnen habe, oder die Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben könnten, während "
Millionenerben und internationale Online-Multis aus Amerika die Kaufkraft abziehen und null Steuern zahlen".

"Weiter so, die Richtung stimmt" hatte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner nach der Nationalratswahl gesagt. "Welche Richtung? Die Richtung in den Abgrund?" regt sich Fußi nach dem schlechtesten SPÖ-Ergebnis der Geschichte auf. "Will man auf 15, will man auf 13 Prozent?" Dass nach diesem Ergebnis Wahlkampfmanager Christian Deutsch zum Bundesgeschäftsführer gemacht wird, nennt Fußi nur "einen Super-Apparatschik!"

Fußi: SPÖ muss sich öffnen

Kein Konzept für Zukunft, nur der Gedanke an die nächste Wahl beherrsche die SPÖ, kritisiert Fußi, der eine Öffnung der Partei fordert. Keiner glaube der SPÖ noch ein Wort: "Sagt den Wählern doch gleich ins Gesicht, dass es scheißegal ist, wie das Ergebnis ausfällt. Ihr werdet Euch nie ändern."

Pamela Rendi-Wagner nennt Fußi eine "tolle Frau", aber für die Parteiführung sei sie genauso geeignet wie er für die Teilnahme am olympischen 100-Meter-Sprint.

"Nicht nur Kreisky tät' sich umdrehen im Grab"

Verdiente Sozialdemokraten, Fußi nennt Bruno Kreisky, Johanna Dohnal und Barbara Prammer, würden sich im Grab umdrehen. "Man hat nichts verstanden, man schaut weiter zu, wie man die wichtigste historische Partei Österreichs, die die größten Leistungen für die Menschen erbracht hat, in ihrer Vergangenheit versenkt. Alles Gute, die Richtung stimmt. Gratuliere!", schließt Fußi seine Wutrede.

(Red.)

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