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Roter Teppich für die Schüler

Alle Schüler bekammen einen von den Lehrpersonen selbst gebackenen Elefanten-Keks.
Alle Schüler bekammen einen von den Lehrpersonen selbst gebackenen Elefanten-Keks. ©Laurence Feider
 Für die Schüler des BGD gab es eine Überraschung zum Start in den schulischen Normalbetrieb.
Roter Teppich am BGD

 

Dornbirn. „Herzlich willkommen im normalen Leben“ hieß es am Montag am Bundesgymnasium Dornbirn. Um die Schüler im regulären Schulbetrieb zu begrüßen, hatten sich die Lehrpersonen eine kleine Überraschung ausgedacht. Vor dem Schuleingang war ein großer roter Teppich ausgerollt, auf dem die Schüler zum ersten Schultag nach den Präsenz-Beschränkungen schritten. An der Tür wurden sie von Direktor Markus Germann und einigen Lehrpersonen persönlich begrüßt. Für jeden Schüler gab es ein kleines Säckle mit der Aufschrift „Schön, dass wir wieder zusammen sind – aber mit Elefantenabstand“. Im Säckle war ein von den Pädagogen selbst gebackener Keks in Elefantenform. „Wir wollten unseren Schülern den Restart versüßen – ein engagiertes Lehrpersonen-Team hat dafür in den vergangenen Tagen 900 Kekse gebacken“, freute sich Direktor Germann.

Herausfordernde Zeiten

Auch wenn manche Schüler der Fünf-Tages-Woche an der Schule mit gemischten Gefühlen entgegenblickten, überwog doch bei den meisten die Freude, wieder zusammen zu sein. Auch der Lehrkörper freute sich drauf, wieder durchgehend analog zu unterrichten. „Es war ein anstrengendes Jahr, hoffen wir, dass wir jetzt wieder dauerhaft normal unterrichten können“, meinte eine Pädagogin. Wie es den Kindern und Jugendlichen in dieser Zeit ergangen ist, darüber gibt eine schulinterne Umfrage Aufschluss. 528 Schüler hatten mitgemacht und die Frage beantwortet, was sie in den letzten Monaten gelernt haben. Die Ergebnisse wurden jetzt in einer kleinen Ausstellung in den Schulgängen zusammengefasst. Dort waren Sachen zu lesen wie, „Ich habe erst gelernt, was es für mich heißt, in die Schule gehen zu können. Früher habe ich mir nicht viel dabei gedacht, aber jetzt tun mir Kinder richtig leid, die in Ländern ohne gutes Schulsystem leben“, genauso wie „Ich habe gelernt zu betrügen und mir gute Noten zu erschleichen“. Manche berichteten, wie es ihnen schwergefallen ist, diszipliniert zu sein und dem Online-Unterricht zu folgen – viele finden, dass sie viel selbstständiger geworden sind und den Wert von Freunden und Familien schätzen gelernt haben.

38 Tage bleiben den Schülern und Lehrpersonen jetzt bis zu den Sommerferien – eine Zeit, die sie trotz Hygiene- und Abstandsregeln sowie Test- und Maskenpflicht möglichst produktiv nutzen möchten.

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