Ronaldinho größte WM-Enttäuschung

Er gilt als der beste Fußballer auf diesem Planeten, beim größten Sportereignis des Jahres vermochte Ronaldinho aber nicht zu überzeugen. "Ich wollte Brasilien erneut zum Weltmeister machen".

Der zweifache Weltfußballer des Jahres war eine der großen Enttäuschungen der WM-Endrunde in Deutschland. Seit dem Confederations-Cup-Finale im Juni des Vorjahres (4:1 gegen Argentinien) wartet der Brasilianer bereits auf ein Länderspieltor.

Dabei trifft der Spielmacher mit der außergewöhnlichen Technik für seinen Klub, den spanischen Meister und Champions-League-Sieger FC Barcelona, am laufenden Band. „Wenn man das Siegen gewöhnt ist, tut ein Schlag wie dieser besonders weh“, erklärte der 26-Jährige am Samstagabend in Frankfurt nach dem Viertelfinal-Aus des Rekordweltmeisters gegen Frankreich (0:1).

„Ich bin sehr traurig, denn ich wollte Brasilien erneut zum Weltmeister machen“, verriet Ronaldinho, der dem Turnier in Deutschland nicht wie geplant seinen Stempel aufzudrücken vermochte. Der Superstar wirkte von der langen Saison ausgelaugt und tat sich in seiner Rolle in der Nationalmannschaft schwerer als bei Barcelona, wo er sämtliche Freiheiten hinter den Spitzen genießt.

„Es gibt keine Beschreibung für unsere Enttäuschung“, schilderte der nach dem vorzeitigen WM-Aus geschockte brasilianische Publikumsliebling. „Es herrscht ein enormes Gefühl von Traurigkeit, speziell nachdem wir uns zuletzt daran gewöhnt haben, alle Wettbewerbe, an denen wir teilgenommen haben, zu gewinnen.“

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