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Romantiker des Cellospiels

Mischa Maiskys Cellospiel verzauberte das Publikum.
Mischa Maiskys Cellospiel verzauberte das Publikum. ©Veranstalter/TaK

Der weltberühmte Cellist Mischa Maisky gastierte bei den “Weltklassik”- Konzerten.

Vaduz. Die “Weltklassik”-Konzerte des TaK im Vaduzer Saal haben aufs Neue ihren Ruf der exquisiten Musikerlebnisse bestätigt. Kürzlich gastierte nämlich ein besonders leuchtender Stern am gegenwärtigen Musikerhimmel – Mischa Maisky, der lettische, 1948 in Riga geborene Meistercellist, spielte, begleitet von den weltberühmten Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Achim Fiedler, Werke von Tschaikowsky und Haydn; daneben erklangen auch Haydns luzid gespielte Sinfonie “Le Matin”, ein selten gehörtes Werk von Verdi und ein interessantes Opus des Komponisten und Konzertdramaturgen des TaK, Martin Wettstein (geb. 1970).

Mischa Maisky

Mischa Maisky, der bunt gewandete und mit Silberlockenhaupt auch optisch sehr beeindruckende Künstler, zählt zu den wichtigsten Cellisten unserer Zeit, der seiner Affinität zur Romantik in einzigartig delikater, sinnlicher Tongebung frönt, wie etwa bei Tschaikowskys Andante cantabile für Violoncello und Streichorchester, op. 11/2, oder im Adagio des ersten Cellokonzerts in C-Dur von Haydn. Gerade in den Ecksätzen dieses populären Werks zeigte Maisky aber auch, dass die sanfte Glut seines Spiels sehr wohl auflodern kann. Die 1956 von Schneiderhan/Baumgartner gegründeten Festival Strings Lucerne betörten allemal durch brillante Klangschönheit und interpretatorische Sensibilität unter dem Dirigat ihres Chefs (seit 1998) Achim Fiedler (geb. 1965).

Seltener Verdi

Die Gäste aus Luzern zelebrierten auch die zwei Sätze (das Prestissimo explodierte!) aus dem Streichquartett, e-Moll (1873, in der Orchesterfassung), von Verdi. Der anwesende Komponist Martin Wettstein wurde für seine Uraufführung (Orchesterfassung) von “Verdis Traum – Imaginäre Szenen aus der Oper Macbeth” gefeiert. Die Tonalität Verdis wurde von ihm virtuos mit irrationalen, komplexen Bausteinen aus der Macbeth-Story verflochten.

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