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Rohregger in Gelb souverän

Die "Königsetappe" der Österreich-Radrundfahrt hat am Mittwoch keine Veränderung im Gesamt­klassement gebracht. Gerrit Glomser wurde Etappenzweiter.

Thomas Rohregger verteidigte das Gelbe Trikot souverän gegenüber seinem weiterhin 33 Sekunden zurückliegenden Elk-Teamkollegen Christian Pfannberger, der sich als “Glocknerkönig” feiern lassen durfte. Den Etappensieg nach 187,7 km von Kitzbühel über den Großglockner nach Prägraten in Osttirol holte sich der Belgier Björn Leukemans vor Gerrit Glomser vom Team Volksbank Vorarlberg.

Die Rundfahrt dürfte sich damit wie erwartet erst im 24,5 Kilometer langen Zeitfahren am Samstag in Podersdorf entscheiden. Die größte Gefahr dürfte Rohregger und Pfannberger dabei vom belgischen Meister Stijn Devolder drohen, der als Gesamt-Vierter nur 1:33 Minuten zurückliegt. Eine Warnung sprach Tagessieger Leukemans, heuer bereits Vierter bei Paris – Roubaix, aus: “Wenn sie ihm nicht noch ein wenig mehr Zeit abnehmen, dann werden sie keine Chance haben. Devolder ist ein enorm starker Zeitfahrer.”

In den Bergen kontrollierten allerdings die Elk-Spezialisten in souveräner Manier das Geschehen. In der Auffahrt zum Glockner hatte sich auf der von Schnee umgebenen Hochalpenstraße eine Spitzengruppe mit allen Favoriten gebildet, aus der Pfannberger etwas mehr als zwei Kilometer vor dem Bergpreis attackierte. Auf dem Fuschertörl hatte der Steirer 38 Sekunden Vorsprung auf Jure Golcer. Der Staatsmeister bewältigte den 13 Kilometer langen Anstieg von der Mautstelle Ferleiten (1.151 m) zum Fuschertörl (2.429 m) in der neuen Rekordzeit von 47:23 Minuten, wartete aber wie mit seinem Teamkollegen Rohregger abgesprochen in der Abfahrt auf die Verfolger.

Dort entwischten Andreas Matzbacher und Cristiano Salerno, wurden aber 26 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Im Feld hatte vor allem Elk-Fahrer Markus Eibegger für seine im Gesamtklassement führenden Teamkollegen wertvolle Nachführarbeit geleistet. Danach musste aber auch Pfannberger mehrere Attacken der Tenax-Fahrer Golcer und Ruslan Pidgornij (Vorjahres-Zweiter) zufahren, vergab damit die mögliche Chance, am Schlussanstieg weitere Sekunden gutzumachen.

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