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Rohrbacher Funken hatte „Spätzündung“

Erstmals wurde heuer mit dem Feuerwerk gestartet.
Erstmals wurde heuer mit dem Feuerwerk gestartet. ©Laurence Feider
Fast hätte der Wind der Funkenzunft Rohrbach einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Funken Dornbirn Rohrbach 2020

Dornbirn. Am Funkenplatz beim Rohrbacher Hof wurde dem Publikum heuer viel Geduld abverlangt. Genau im falschen Moment nämlich frischte der Wind auf und der Funken konnte aus Sicherheitsgründen nicht planmäßig um 19 Uhr angezündet werden. Der Musikverein Rohrbach verkürzte den Zuschauern die Wartezeit mit schwungvollen Melodien, während sich an den Bewirtungsständen lange Schlangen bildeten. Die Verantwortlichen der Funkenzunft Rohrbach beobachteten derweil den Himmel, studierten Wetterkarten und holten sich Infos von anderen Funkenzünften. Es war bereits nach 20 Uhr, als Obmann Bernhard Mäser die gute Nachricht verkündete: „Vielen Dank für die Geduld. Der Wind hat sich weitgehend gelegt und wir können starten. Aber wir beginnen heuer mit dem Feuerwerk.“

Farbenfrohes Spektakel

Schon wenige Minuten später ließen bunte Feuerwerkskörper den Nachthimmel vor hunderten begeisterten Zuschauern festlich erleuchten. Bald darauf ging das eigentliche Funkenspektakel los und der Kinderfunken wurde mit über einer Stunde Verspätung angezündet. Dafür klappte jetzt alles wie am Schnürchen und die Flammen loderten hell über dem Rohrbach. Auch der große Funken, der gegen 21 Uhr angezündet wurde, entschädigte die Zuschauer für die lange Wartezeit. Der Hexe wurde auf ihrem Podestplatz schnell zu heiß und sie verabschiedete sich mit einem lauten Knall. Rund eine Viertelstunde später fiel der Funken formvollendet in sich zusammen. Nachdem funkentechnisch alles geklappt hatte, fand der Abend einen gemütlichen Ausklang bei leckeren Funkaküachle. Auch der Bierengpass konnte behoben werden.

 

 

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