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Röthis mit positivem Ergebnis

Röthis konnte das Jahr 2022 positiver abschließen als prognostiziert
Röthis konnte das Jahr 2022 positiver abschließen als prognostiziert ©Michael Mäser
Die Röthner Gemeindevertretung hat den Rechnungsabschluss für das Jahr 2022 einstimmig angenommen.

Röthis. Das Rechnungsjahr 2022 in der Vorderlandgemeinde konnte dabei deutlich positiver als prognostiziert abgeschlossen werden. Hauptgründe dafür sind einerseits höhere Einnahmen bei den Ertragsanteilen und der Kommunalsteuer und andererseits niedrigere Ausgaben.

Zahlungsverschiebungen nachträglich wirksam

Der Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr sieht dabei im Finanzierungshaushalt Einnahmen von 6.413.904 Euro und Ausgaben von 6.527.409 Euro vor, wobei der Fehlbetrag von 113.505 Euro durch Reserven gedeckt ist. Die höheren Ertragsanteile, die im Rahmen des Finanzausgleichs vom Bund an die Länder und Gemeinden überwiesen werden, verbessern dabei die Finanzlage der Gemeinde, während die gewährten Projekt- bzw. Zahlungsverschiebungen den Rechnungsabschluss 2022 zwar verbessern, jedoch 2023 nachträglich wirksam werden. 

Investitionen und Personalkosten

Der Investitionsschwerpunkt der Gemeinde Röthis lag im vergangenen Jahr mit rund 981.980 Euro in der notwendigen Erneuerung von Wasserleitungen. Weiters wurden 126.671 Euro für den Straßenbau benötigt – insgesamt wurden Investitionen in Höhe von 1.233.474 Euro getätigt. Ein großer Posten auf der Ausgabenseite waren auch 2022 wiederum die Personalkosten, welcher sich für die 24 Gemeindebediensteten mit 1.035.825 Euro niederschlug. Erhebliche Geldmittel sind, wie jedes Jahr, für den Sozialfonds (687.172 Euro), den Landesgesundheitsfonds (546.670 Euro) und die Landesumlage (430.419 Euro) von der Gemeinde bereitzustellen.

Verschuldung weiter gesunken 

Einnahmenseitig waren vor allem höhere Ertragsanteile und Kommunalsteuern, sowie verschiedene Zahlungsverschiebungen für den besseren Rechnungsabschluss verantwortlich. Auch die Verschuldung in der Gemeinde konnte reduziert werden und so betrug der Schuldenstand Ende 2022 1.678.176 Euro. Dies entspricht einer Verschuldung von rund 780 Euro pro Einwohner, im Dezember 2021 waren es noch 865 Euro pro Einwohner. MIMA

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