Röthis mit erfreulicher Bilanz

Im Gemeindeamt Röthis hat man die Finanzen im Griff
Im Gemeindeamt Röthis hat man die Finanzen im Griff ©Michael Mäser
Die Gemeindevertretung von Röthis genehmigte in ihrer letzten Sitzung den Rechnungsabschluss für das Jahr 2019.

Röthis. Mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 6.195.752,47 Euro liegt der Rechnungsabschluss 2019 um 560.047,53 Euro unter dem Voranschlag und um rund 1,5 Millionen Euro unter dem Abschluss aus dem Jahr davor. 

Investitionen in Infrastruktur

Zwar mussten in der Vorderlandgemeinde im vergangenen Jahr einige Projekte auf 2020 verschoben werden, wie zum Beispiel der Pavillon für die historische Weinpresse, trotzdem investierte die Gemeinde Röthis im Jahr 2019 wiederum hohe Summen in die Erneuerung der Infrastruktur im Bereich Kanal (175.868 Euro), Wasser (475.179 Euro) und Straßenbau (421.603 Euro). Weiters wurden 113.099 Euro für Spielplätze und 99.380 Euro für die Kinderbetreuung aufgewendet. Eine enorme finanzielle Belastung stellten mit über 21 Prozent des Gesamtbudgets auch 2019 wieder die Ausgaben für den Sozialfonds, den Spitalfonds sowie für die Landesumlage dar – Ausgaben welche von der Gemeinde nicht beeinflusst werden können. 

Pro-Kopf Verschuldung deutlich unter Landesdurchschnitt

Aufgrund der erwähnten Projektverschiebungen war auch die geplante Aufnahme eines Darlehens von 450.000 Euro nicht erforderlich und es konnte sogar anstelle der im Voranschlag vorgesehenen Entnahme eine Zuführung zur Haushaltsausgleichsrücklage von 280.111 Euro erfolgen. Dieses erfreuliche Ergebnis ist auch den zusätzlichen Einnahmen von ca. 230.000 Euro aus der Kommunalsteuer und den höheren Ertragsanteilen zu verdanken. Auch der Schuldenstand konnte weiter reduziert werden und liegt bei 1.242.797 Euro – was einer Pro Kopf Verschuldung von 588 Euro entspricht. Damit liegt Röthis in diesem Bereich weiterhin deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

Krise gut überstehen

Auch für das laufende Jahr sind in Röthis wieder große Projekte zur Erneuerung der Infrastruktur geplant und dabei wird mit Kosten von rund 1,5 Millionen Euro gerechnet. Aus diesem Grund hat sich die Gemeindevertretung einstimmig dafür ausgesprochen, ein Darlehen von einer Million Euro aufzunehmen. Aber auch die Coronakrise wird in der Gemeinde deutliche finanzielle Spuren hinterlassen. Es werden Mindereinnahmen bzw. Mehrausgaben von rund einer halben Million Euro prognostiziert. Bürgermeister Roman Kopf stellt aber fest: „Wir sind in den letzten Jahren sorgsam mit unseren finanziellen Mitteln umgegangen und haben daher gute Voraussetzungen auch diese ernsthafte Krise zu überstehen und handlungsfähig zu bleiben“. MIMA 

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