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Ringstraße: Großprojekt vor Baustart

In der Ringstraße weichen zwei Häuser einem neuen Geschäfts- und Wohngebäude.
In der Ringstraße weichen zwei Häuser einem neuen Geschäfts- und Wohngebäude. ©VN-Heimat / Walser + Werle
Fünf Millionen Euro werden in Neubau an der Rankweiler Ringstraße investiert.

Bericht von VN-Heimat/Dominik Heinzle:

Seit rund zwei Jahren gibt es in der Marktgemeinde Rankweil ein Projekt, das sich mit der Ortskernentwicklung auseinandersetzt. Ziel ist es, das Zentrum attraktiver zu gestalten und zu beleben. 2012 erklärte Bürgermeister Martin Summer gegenüber den VN, dass es Pläne gebe, ein neues Geschäfts-, Wohn- und Bürogebäude zu errichten. Zwei bestehende Häuser an der Ecke Ringstraße-Zunftgasse sollen dafür abgerissen werden. Laut Summer hat Liegenschaftseigentümer Roman Rauch das Unternehmen Prisma mit der Entwicklung des Neubaus beauftragt. Den Zuschlag erhielt das Architektenbüro Walser + Werle ZT GmbH.

Im Gebäude sollen rund 700 Quadratmeter Gewerbefläche, für zwei bis vier Geschäfte, Büroflächen und 16 Wohneinheiten untergebracht werden. Ebenfalls geplant ist eine Tiefgarage. Laut Prisma-Geschäftsführer Gero Riedmann belaufen sich die Investitionen auf rund 5 Millionen Euro. Welche Geschäfte im Neubau eröffnen werden, stehe noch nicht fest. Man führe derzeit Gespräche, so Riedmann.

In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurde das ausgewählte Projekt mit den Ausnahmen bezüglich der Gebäudegröße vorgelegt und mehrheitlich genehmigt. Angesucht worden war eine Erhöhung der Baumassezahl und der Gebäudehöhe.

 

Gebäudegröße in der Kritik

Dieser Mehrheitsentscheid stößt auf Kritik des Grünen Forums Rankweil. „Es dürfen nicht allein die Wünsche der Investoren maßgebend sein“, so Gemeindevertreter Christoph Metzler. Er kritisiert insbesondere an der Gebäudehöhe von 14,50 Metern. Die gemeinsam beschlossene Richthöhe werde damit um knapp fünf Meter überschritten.

Ausnahmen seien vorgesehen, entgegnet der Bürgermeister. Das Vorhaben entspreche allen Kriterien des Ortskernimpulsprogramms. Zudem sei das Projekt im Ortsentwicklungsausschuss, dem auch Metzler angehöre, behandelt worden. Dies will Metzler so nicht gelten lassen, denn das Projekt sei im vergangenen Jahr nur am Rande und ohne genaue Zahlen behandelt worden. Ohne weitere Diskussionen seien die Pläne der Gemeindevertretung vorgelegt, ein Antrag auf Vertagung abgelehnt und mit der ÖVP-Mehrheit beschlossen worden.

 

Keine Einsprüche

Im Bau- und Gewerbeverfahren hat es jedenfalls keine Einwände der geladenen Anrainer gegen das Projekt gegeben. Die Nachbarn seien bereits während der Planung über das Vorhaben informiert worden, erklärt Riedmann. In der doch langen Planungsphase sei man auch ständig mit dem Planungsbeitrat der Marktgemeinde in Kontakt gestanden. Mit dem Neubau werde ein erster Schritt zur Neugestaltung der Ringstraße gemacht, so Riedmann weiter. Bei Prisma rechnet man in den nächsten Tagen mit dem Bescheid seitens der Behörden. Noch heuer soll mit den Abbrucharbeiten an der Rankweiler Ringstraße begonnen werden. Primsa will das Wohn- und Geschäftsgebäude bis im Frühjahr 2015 fertigstellen.

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