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Ringen: Vorentscheidung um Finalteilnahme

KSV Götzis muss zum AC Hörbranz und hofft auf den nächsten Derbysieg.
KSV Götzis muss zum AC Hörbranz und hofft auf den nächsten Derbysieg. ©Thomas Knobel

Hörbranz/Götzis. Es beginnt die heiße Phase der Ringerbundesliga. In den nächsten vier Wochen fällt die Entscheidung, welche zwei Großklubs letztendlich das große Finale bestreiten werden. Diesen Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr, blickt die ganze Ringerfamilie mit großer Spannung Richtung Leiblachtal. Im Ländlederby Hörbranz gegen Götzis kommt es schon zur einer Vorentscheidung um die diesjährige Finalteilnahme. Auch ein Aufeinandertreffen zwischen Hörbranz und Götzis in den beiden Endkämpfen scheint noch durchaus möglich. Erst zweimal in der langen Bundesliga-Geschichte haben die Leiblachtaler gegen den Konkurrent aus dem Kummenberg gewinnen können. Nun will die Metzler-Staffel endlich einmal dieses Trauma besiegen. Der letzte Erfolg von Hörbranz gegen Götzis liegt schon vier Jahre zurück. Zusätzliche Brisanz gibt es natürlich durch die fast dreijahrzehntelange aktive Zeit in Götzis vom jetzigen Hörbranz-Coach Walter Metzler. Grecospezialist Walter Metzler hat vor vier Jahren seine aktive Laufbahn beendet. Nun könnte der 37-Jährige aller Wahrscheinlichkeit nach gegen seinen Exklub nochmals auf die Matte steigen. Denn Hörbranz hat vor dem Ländleduell große Aufstellungssorgen. Mit Eigenbau Sebastian Stöckeler (Bändereinriss) und Marc Bock (Brustbeinprellung) fallen zwei Ringer verletzungsbedingt sicher aus. Auch Hörbranz-Legionär Gabor Molnar (Bänderzerrung) und Haris Tajic (krank) sind zwei weitere Mattensportler fraglich. „Mein Herz schlägt immer noch für Götzis, aber diesmal zählt das alles nicht“, so Hörbranz-Coach Walter Metzler. Laut Metzler wäre es immer etwas Besonderes gegen den Exklub zu gewinnen. Metzler glaubt und hofft auf eine knappe Entscheidung um den Sieg um im Retourkampf alle Karten noch offen zu haben. Metzlers Zukunft ist noch ungewiss, ob er Trainer in Hörbranz bleibt. Götzis kommt mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen zum „Lieblingsgegner“. KSV-Coach Michael Häusle: „Wir haben einen ausgeglichenen, starken Kader und es dürfte nichts schief gehen“, ist er sehr optimistisch.

Thomas Knobel

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