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Richtiger Baumschnitt muss gelernt sein

Gemeinsam mit Christoph Ölz schnitt Rainer Maier seinen Nussbaum zurecht.
Gemeinsam mit Christoph Ölz schnitt Rainer Maier seinen Nussbaum zurecht. ©Bianca Nekrepp
Tipps und Tricks vom Profi beim Nussbaumschnittkurs in Lustenau.
Baumschnittkurs in Lustenau

LUSTENAU Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich vergangenen Samstag Bauminteressierte und Gartenexperten in Lustenau, um vom Profi zu lernen. Christoph Ölz von der Firma „Gehölz“ folgte der Einladung von Obst und Gartenbauverein-Obfrau Cornelia Maier in ihren großen Garten und zeigte worauf es beim Baumschnitt ankommt. „Der Nussbaum bei uns im Garten ist mindestens 45 Jahre alt“, meint Maier. „In diesen Jahren wurde der Baum einige Male gestutzt aber leider nie fachmännisch“.

 

Hoch hinaus

„Große Bäume sind gute Schattenspender. Aber nicht jeder möchte einen so großen Baum im Garten haben“, erzählt Ölz. „Deshalb schneiden wir den Baum heute ‚schlank‘ damit er nachher wieder ‚lässig‘ ausschaut“, erklärt er. Gesagt, getan. In den Klettergurt gestiegen, an der Leiter hoch und die Säge gezückt. Mit geübtem Blick schnitt der Baumexperte Äste ab und erklärte den 13 OGV-Mitgliedern auf was man beim Baumschnitt achten muss. „Die Schnittführung ist natürlich sehr wichtig, bei einem schrägen Schnitt bilden sich in kürzester Zeit neue Äste und Triebe und das bedeutet: jedes Jahr den Baum zu stutzen. Deshalb sind gutes Werkzeug und die richtige Technik ein Muss bei der Baumpflege“, so Ölz.

Um den richtigen Lerneffekt zu erzielen konnten schwindelfreie Mitglieder dem Profi über die Schulter schauen und selber anpacken. Mutig genug war aber nur einer der Zuschauer: Ehemann von Obfrau Cornelia Maier; Rainer Maier, traute sich in die luftigen Höhen und half dem Experten beim Sägen.

 

Ernte soweit das Auge reicht

Der Garten von Obfrau Maier hat sich schon einige Male als „Lehrgarten“ bewiesen. „Wir üben nicht nur den Obst- und Nussbaumschnitt bei uns im Garten, auch der Rosenschnitt wird bei uns geübt“, so Maier. Neben dem Quittenbaum, Apfelbaum und Nussbaum hat Maier auch Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren im Garten. Auch im großen Gemüsegarten kann die Obfrau sich beim „gärtla“ ausleben und die Sonne genießen. „Solche Bäume machen viel Arbeit“, meint sie. Jedes Jahr um die 15 Kilogramm Nüsse und Obst. „Meine Nachbarn freuen sich, wenn ich dann meine guten Äpfel verteile, weil ich nicht weiß wohin damit“, lacht die Obfrau. BIN

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