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Rhomberg Sersa Rail Group will EuroTube auf die Schiene bringen

Auf Grundlage ihrer Feste-Fahrbahn-Technologie – hier die Eigenentwicklung IVES im Zierenberger Tunnel – möchte die Rhomberg Sersa Rail Group dazu beitragen, ein wirklich nachhaltiges Hochgeschwindigkeits-Transportsystem zu entwickeln.
Auf Grundlage ihrer Feste-Fahrbahn-Technologie – hier die Eigenentwicklung IVES im Zierenberger Tunnel – möchte die Rhomberg Sersa Rail Group dazu beitragen, ein wirklich nachhaltiges Hochgeschwindigkeits-Transportsystem zu entwickeln. ©Rhomberg Sersa Rail Group
Die Rhomberg Sersa Rail Group tritt der Forschungsorganisation EuroTube bei. Ziel ist es, ein Transportsystem mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 km/h zu entwickeln.

Das international tätige Vorarlberger Bahntechnik-Unternehmen Rhomberg Sersa Rail Group (RSRG) tritt der Forschungsorganisation EuroTube bei: Garry Thür, CTO der RSRG, hat gemeinsam mit Doré de Morsier, Gründer und Direktor von EuroTube, den entsprechenden Partnerschaftsvertrag unterschrieben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, durch Grundlagenforschung und Prototypentwicklungen Möglichkeiten für ein Hochgeschwindigkeits-Transportsystem zu entwickeln.

“Konkret planen wir, mit der Optimierung unserer Feste-Fahrbahn-Technologie die Grundlage für dieses Zukunftsprojekt zu schaffen”, wie Thür betont.

Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 km/h möglich machen

Wie schon bei der Vakuumröhre, durch die sich das EuroTube-Transportsystem später fortbewegen soll, setzen die Partner bei der Schieneninfrastruktur auf den robusten Baustoff aus Sand, Wasser und Zement. “Durch die Stabilität von Beton wird die Feste Fahrbahn äußerst langlebig und belastbar, was Start und Beschleunigung auf Geschwindigkeiten von bis zu 1 000 km/h überhaupt erst möglich macht”, ist Thür überzeugt.

Wobei die Tests mit Fester Fahrbahn lediglich ein erster Schritt sein werden: “Bei allen Bestandteilen der EuroTube-Technologie, etwa Röhre, Schienen, Kapseln, Antriebs-, Stabilisierungs- und Bremssysteme, gehen wir Schritt für Schritt voran und testen mit unseren Partnern aus Industrie und Wissenschaft sämtliche praktikablen Möglichkeiten durch”, führt de Morsier aus.

Teststrecke nächster Schritt

Dazu plant die Forschungseinrichtung im nächsten Schritt den Bau einer drei Kilometer langen Teststrecke in Collombey-Muraz im Schweizer Kanton Wallis. Dort soll der wachsenden Anzahl von Entwicklern und Industriepartnern ermöglicht werden, ihre Prototypen eins zu eins zu prüfen. “Dabei ist es uns besonders wichtig, ein FF-System zu schaffen, das nicht allein unter Testbedingungen funktioniert, sondern frei skalierbar auf alle zukünftigen Streckenlängen und Einsatzarten anwendbar ist."

Die Rhomberg Sersa Rail Group bietet als Komplettanbieterin Bahntechnik ein nahezu lückenloses Leistungsspektrum in den Bereichen Bahnbau, Ausrüstung und Service an.

(Red.)

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