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Rettungsaktion

Rettungsaktion Frösche
Rettungsaktion Frösche ©Privat
In Dalaas wurde eine Rettungsaktion für Frösche gestartet.
Rettungsaktion Frösche

Dalaas In der Gemeinde Dalaas angekommen fällt dem Autofahrer entlang der Landesstraße ein schwarzer Zaun auf. Dieser besondere Zaun – ein Froschzaun – wurde von der Gemeinde Dalaas zur Verfügung gestellt. Auf Initiative von Magdalena Kapeller, einer 19jährigen Dalaaserin, wurde unter Mithilfe ihrer Mutter Alexandra Kapeller dieser Zaun installiert. Magdalena Kapeller studiert das zweite Semester in Wien Geologie und ist durch und durch ein Naturmensch. „Wir lernen in unserem Studium auch Vieles über Artenvielfalt, unter anderem bei den Amphibien“, berichtet Magdalena Kapeller. Gerne geht sie, wenn sie im Klostertal ist, am Abend mit ihrer Freundin spazieren.

Dringender Handlungsbedarf

Vor einiger Zeit waren die zwei jungen Frauen wieder unterwegs und erblickten leider einige überfahrene Frösche auf der Straße. „Ich konnte das nicht ansehen und erzählte es zuhause meiner Mutter. Angesichts der Bedrohung der Amphibien weltweit wollte ich mich wenigsten in meinem Heimatdorf einbringen und helfen. Es war dringender Handlungsbedarf“, so die ambitionierte Froschretterin. Am nächsten Tag erkundigten sich die „Kapellers“ beim Gemeindeamt. Bürgermeister Martin Burtscher zeigte sich erfreut und gab ihnen gleich einen sogenannten Froschzaun mit. Mit Frauenpower wurde der Zaun in zwei Abschnitten im Bereich „Paluda“ bis „Krone“ installiert. „Mit diesem Zaun sollen die Tiere zur Froschunterführung geleitet werden“, erzählt Magadalena Kapeller.

Mithilfe

Während die zwei Frauen den Zaun aufstellten, kamen noch weitere Jugendliche dazu. Sie packten alle an und sammelten die Frösche ein und trugen diese in Kübel über die Straße. Außerdem halfen sie den Fröschen den richtigen Weg zu finden. „Seit dem Aufstellen gehen wir jeden Abend den Bereich entlang“, erzählt Alexandra Kapeller weiter. Mit Stirnlampe, Handschuhe und Kübel bewaffnet suchen Magdalena, Familienmitglieder, Freundinnen und weitere Jugendliche den Bereich entlang der Landesstraße ab und kontrollieren. „Wir machen das bis die „Wanderungen“ der Frösche naturgemäß beendet sind. Dann werden wir die Zäune wieder abbrechen – bis zum nächsten Jahr“, so die ehrenamtlichen Helfer.

Fröscheretter

Auf die Frage, ob ein Echo aus der Bevölkerung vernommen wurde, teilte Alexandra Kapeller mit: „Eine Frau hat in der Nähe ein Biotop, sie bot an, die Frösche bei ihr auszusetzen und legte beim Einsammeln gleich selbst Hand an. Andere zeigen sich interessiert und befürworten unsere Aktion. Nur eine Frau fand die Aktion nutzlos.“ Die „Fröscheretter“ zeigten sich unter anderem von der Artenvielfalt im Klostertal erstaunt. „Wir haben verschiedene Arten eingesammelt. Es war sogar ein Laubfrosch dabei, der hat sich aber sicher verirrt“, lachen die engagierten Dalaaserinnen.

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