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Reparaturcafé wird zur Nähwerkstatt

Die umweltfreundlichen Schutzmasken gibt es in den Räumlichkeiten von Fairkom in der Badgasse 3.
Die umweltfreundlichen Schutzmasken gibt es in den Räumlichkeiten von Fairkom in der Badgasse 3. ©Laurence Feider
Freiwillige vom Reparaturcafé nähen wiederverwertbare Gesichtsmasken.
Schutzmasken aus dem Reparaturcafé

Dornbirn. Normalerweise werden elektrische Geräte hier nur repariert – jetzt rattern im Dornbirner Reparaturcafé die Nähmaschinen. Angelika und Ali nähen aus Stoffresten Gesichtsmasken in allen Farben und Formen.

Die Idee dazu hatte Angelika Hilbe, eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Reparaturcafés. „Zuerst habe ich nur zuhause Masken genäht und dabei verschiedenste Modelle ausprobiert und weiterentwickelt. Da das Nähen allein aber wenig Spaß macht, kam ich auf die Idee, das im Reparaturcafé zu machen und auch für andere Menschen Masken zu nähen“, erzählt die Initiatorin. Unterstützung bekommt sie dabei von einem anderen Mitglied des Reparaturcafés: Ali, ein Flüchtling aus Afghanistan, der gelernter Schneider ist und eine Nähmaschine bei Bedarf auch mal auseinander nehmen und reparieren kann. Da das Reparaturcafé aus aktuellem Anlass die üblichen Räumlichkeiten in der Schlachthausstraße nicht nutzen kann, haben die beiden ihre Nähmaschinen in der Badgasse 3 aufgestellt. Hier können sie die verwaisten Büroräume der Firma Fairkom nutzen, deren Mitarbeiter derzeit im Homeoffice arbeiten. Da sie nur zu zweit sind, ist genügend Abstand gegeben.

Masken gegen Spende

Genäht werden die Schutzmasken aus Stoffresten und Bändern, die aus der Bevölkerung gespendet wurden. „Es müssen dicht gewebte Baumwollstoffe sein, die bei 60 Grad gewaschen werden können. Wenn noch jemand Bänder daheim hat, die nicht gebraucht werden, würden wir uns darüber sehr freuen“, erzählt Angelika Hilbe. Mit ihrer Initiative möchte sie auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten, da die Einwegmasken, die derzeit ausgegeben werden, einen riesigen Müllberg verursachen. Gerade haben Angelika und Ali 80 wiederverwendbare Gesichtsmasken für das Kaplan Bonetti Haus genäht. Grundsätzlich sollen aber Private in den Genuss der umweltfreundlichen Masken kommen. „Wir sind als Reparaturcafé ein gemeinnütziger Verein. Interessierte können die Schutzmasken gegen freiwillige Spenden bei uns abholen. Das Geld verwenden wir für Material – alles, was darüber hinaus übrigbleibt, werden wir für ein Flüchtlingsprojekt spenden“, erzählt Juliane Alton, Gründerin des Dornbirner Reparaturcafés.

Jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sind Angelika und Ali am Nähen. Interessierte können in der Zeit einfach vorbeikommen und sich eine Maske aussuchen. Es gibt Masken zum Binden oder mit Gummiband, mit oder ohne Falten, einfarbig oder gemustert – jede Maske ist ein Unikat. Auch kleinere Masken für Kinder werden im Reparaturcafé genäht. Nähere Infos gibt es telefonisch unter 0680 132 68 71.

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