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Reisen von zwei Raubmöwen im Internet

Schweizer Naturforscher haben zwei Falkenraubmöwen mit Minisendern ausgestattet, um deren Reise ins Winterquartier zu verfolgen.

Die Standorte der beiden Vögel werden regelmäßig auf einer Webseite verzeichnet, so dass man dort den Verlauf des Vogelzugs beobachten kann.

Das Forschungsteam der Groupe de recherches en ecologie arctique (GERA) vermutet, das die beiden arktischen Vögel bis vor die Südküste Argentiniens fliegen und dabei den Atlantik zwei Mal überqueren. „Lucy“ hat bereits mehr als 900 Kilometer zurückgelegt, während sich „Blissy“ noch im Norden von Grönland befindet und dort am Brutplatz seine beiden Jungen aufzieht. Die Satelliten-Ortungen zeigen, dass sich der Vogel für die Nahrungssuche teilweise bis zu 70 Kilometer vom Nest entfernt. Bislang gibt es nur wenig Informationen über Zugwege und Winterquartiere der Falkenraubmöwen. Es wird vermutet, dass sich ihr Hin- und Rückweg auf rund 40.000 Kilometer erstreckt.

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