Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Reich beschenkte Jahre

Die Pensionisten.
Die Pensionisten. ©Priva/tKarin Lässer
Im Mai feierten Maria und Johann (Nino) Michelon ihren 50. Hochzeitstag. Das Paar blickt reich beschenkt, gesund und in Dankbarkeit auf diese ereignisreiche Zeit zurück. Wegen der Corona-Krise musste das geplante Fest leider ausfallen.
Goldene Hochzeit

Maria wurde 1946 als Tochter des Luftwaffenoffiziers Adolf-Friedrich Dettmann im Mecklenburgischen Wismar an der Ostsee geboren. In den Nachkriegsjahren flüchtete die Familie aus der russisch besetzten Zone an den Bodensee. Von Lindau aus besuchte Maria die Handelsschule in Bregenz. Ein besonderes Ereignis für die Jubilarin war die Seegfrörne 1963, denn sie traute sich sogar als Schlittschuhläuferin über den See. 

 

Erste Liebe

Nino, der Gasthofsohn aus der Engelburg in Hohenems, war Fahrschüler an die Handelsakademie. Dort begegnete er Maria im Pausenhof und beim Mathe-Lernen auf einen Nachzipf funkte es dann. Maria war mit süßen 15 Ballettelevin und beim Amateurtheater engagiert. Für Nino war das exotisch und sehr beeindruckend. Nach der Matura studierte Nino an der Uni Innsbruck Wirtschaftswissenschaften und wurde 1969 zum Diplom-Volkswirt (Dipl.-Vw.) graduiert. Maria gefiel der schneidiger Student und seine Mitgliedschaft bei der Universitätssängerschaft faszinierte sie.

 

Familiengründung

Am 2. Mai 1970 schließlich war dann Hochzeit. Es galt auch die damalige Hürde katholisch/evangelisches Paar zu überwinden. Dazu musste Maria unterschreiben, als evangelische Mutter die Kinder katholisch zu erziehen! In der St.-Karl-Kirche in Hohenems läuteten die Hochzeitsglocken und im Schwefelbad fand ein schönes Hochzeitsfest statt. In Dornbirn Watzenegg/Klotzen wurde ein Haus gebaut, in dem das Paar glücklich die 1971 bzw. 1972 geborenen Kinder Hannes und Heide-Maria in die Arme schloss. Gemeinsam mit Ninos Mama Paula und ihrem Partner Toni Schnetzer erlebten Maria, Nino und die Kinder eine schwungvolle Zeit als große Familie. Omas Gemüsegarten war legendär und alle hatten viel Freude mit etlichen Haustieren.

 

Höhepunkte

Maria legte sich in Dornbirn gleich ins Zeug als Model-Mitbegründerin des „Fashion-team“, damals war das die erste „tanzende Modenschau“. Selbst gab sie Kurse „Fit im Takt“, und über viele Jahre schwitzten sicher 25 Matura-Jahrgänge in den Vorbereitungen zu den begeisternden Matura-Ball-Eröffnungen und rauschenden Mitternachtseinlagen.

Nino war ihr größter Fan und Maria applaudierte zu seinen sportlichen Erfolgen. Als Segelflieger und mit 35 Jahren als Spätstarter in der Sportart Ironman-Triathlon kam Nino in die Schlagzeilen. Seine vier Europameister- und zwei Weltmeistertitel brachten auch für Maria schöne Reisen als Edelbetreuerin in alle Welt, allein 12 Mal zur WM auf Hawaii.

Nach neun Jahren mit der Firma Universale, 13 Jahren bei König KG in Rankweil und nunmehr 27 Jahren bei der Firma Hefel-Wohnbau, jeweils in Management-Positionen, genießt Nino heute das Pensionistendasein.

 

Neue Herausforderung

Ein Höhepunkt für das Jubelpaar war der Neubau eines Hauses in Dornbirn Knie. Eng durften sie die erfolgreichen Berufslaufbahnen ihrer beiden Kinder mitbegleiten. Hannes ist als Architekt in Dornbirn tätig, Heide-Maria ist auf der Grundlage ihres Philosophie-Studiums aktuell mit dem Thema „Wertschätzung“ an Schulen engagiert. Mit den Enkeln Aurelio und Luna-Sophie bringt sie neuen Schwung ins Familienleben. Mit schönen Erinnerungen verbunden und als Höhepunkte zu erwähnen sind zahlreiche gemeinsame Reisen als Familientross.

 

Beschaulichere Zeit

In den letzten Jahren ist Nino die Metamorphose vom Leistungssportler zum Genusssportler gelungen. Maria engagiert sich seit Jahren als Presbyterin in der evangelischen Pfarrgemeinde Dornbirn. Neben dem größten Wunsch nach Gesundheit der Familie freuen sich die beiden über das Singen in ihrem Chor „Los-amol“ und über Reisen an die Ostsee, ins Südtirol und nach Nizza.

Frage: Was war für euch in diesen 50 Jahren wichtig? Sie: seine Tatkraft und Verlässlichkeit, er: ihre Toleranz und Unterstützung bei allen seinen Projekten, beide: die Liebe.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Dornbirn
  • Reich beschenkte Jahre
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen