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Recycling von gemischtem Kunststoff

Seit jeher ist die Entsorgung gemischter Kunststoffe ein Problem. Eine neu entwickelte Anlage schafft nun Abhilfe.

Die Anlage verwendet gemischten Kunststoffabfall aus Industrie und Haushalt als Rohstoffprodukt. Die erzeugten Endprodukte reichen von Profilen über Dachziegel hin zu Kunststoffpaletten.

Die Anlage arbeitet mittels Intrusionstechnik, einer Kombination aus Spritzgieß- und Extrusionsverfahren. Intrudierte Produkte eignen sich bestens für den Einsatz im Feucht- und Nassbereich, im landwirtschaftlichen Bereich (Stall, Auslauf, Weide) und im Landschafts-, Straßen- und Hausbau. Sie sind wasserabweisend und ersparen aufwendiges Imprägnieren. Darüber hinaus sind sie bruchsicher, jederzeit wieder regenerierbar und resistent gegen Ameisen, Termiten und andere Insekten.

Die Anlage:
Die Anlage zerkleinert, mischt und färbt den zu verarbeitenden Altkunststoff. Danach gelangt das Kunststoffgemisch in den Extruder. Es entsteht eine durch Wärme erzeugte Schmelze. Diese wird in ein Wasserbad eingetaucht um Profile zu erzeugen. Kühlt man die Schmelze bis zum Erstarren direkt an der Form ab, können daraus Rasengittersteine, Dachziegel, Umzäunungen oder Kunststoffpaletten erzeugt werden.

Lieferbare Produktionslinie für Palettenerzeugung:
Die Paletten haben eine vielfach höhere Festigkeit im Vergleich zu herkömmlichen gespritzten Paletten. Leichtpaletten aus Kunststoff haben eine Belastbarkeit von 1.500 kg statisch und 700 bis 850 kg dynamisch. Die Einwegpaletten aus intrudiertem Kunststoff haben 4.500 kg statische und 2.500 kg dynamische Belastbarkeit. Bei den Kufenpaletten erhöht sich dieser Wert sogar auf 7.500 kg und 4.000 kg. Die Anlage bietet Formen für drei Palettengrößen, mit denen das Spektrum der am meisten verwendeten Typen abgedeckt wird. Die Produktionsleistung beträgt 600 kg/h bzw. 120.000 Paletten/Jahr.

Die Anlage kann kurzfristig geliefert werden. Darüber hinaus gibt es bereits Abnahmezusagen von Kunden für die Lieferung von Paletten für ein ganzes Jahr. Kontakt: Innovation Network Austria GmbH.

Quelle: Presseaussendung Innovation Network Austria GmbH

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