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Rückkehr an die Stätte des großen Erfolgs

Tennisspieler Julian Knowle reist als Außenseiter zu den US-Open nach New York.

Exakt vor zwei Jahren, im August 2007, gelang Julian Knowle bei den Tennis-US-Open in Flushing Meadows ein historischer Triumph. Gemeinsam mit seinem schwedischen Partner Simon Aspelin gelang dem damals 33-jährigen Harder als erster Österreicher, einen Doppel- Titel bei einem Grand-Slam-Tennisturnier zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Finaleinzug in Wimbledon 2004 und dem Viertelfinale bei den French Open in Paris ein Jahr zuvor waren dies die herausragenden Resultate des Doppelspezialisten. Doch seit damals ist es etwas ruhiger geworden um den Linkshänder, der sowohl Vor- als auch Rückhand beidhändig schlägt. Zahlreiche Verletzungen und das Fehlen eines Partners, der sich so wie Knowle nur auf das Doppelspielen konzentriert, waren die Ursache dafür. “Heuer bin ich eigentlich nie so richtig in Fahrt gekommen. Zu Beginn bereitete mir ein Muskelfaserriss an der Wade und zuletzt eine Zerrung an der seitlichen Bauchmuskulatur Probleme. Im Nachhinein hätte ich auf das Antreten in Australien bzw. in Wimbledon verzichten müssen”, betonte der 35-Jährige selbstkritisch.

Konstanz fehlt einfach

Daneben stellte sich auch die Suche nach einem Nachfolger für Simon Aspelin schwieriger heraus als erwartet. „Mit Jürgen Melzer habe ich zwar einen guten Partner. Allerdings spielt er auch Einzel und deshalb können wir praktisch nie zusammen trainieren. Deshalb fehlt uns auch die notwendige Konstanz, um ganz vorne mitmischen zu können“, meinte der in der Doppel-Weltrangliste auf Position 32 zurückgefallene Wahl-Wiener. Teilerfolge wie das Finale in Marseille bzw. die Halbfinalteilnahme in Rotterdam bzw. beim Masters-Turnier in Miami lassen Knowle von einer bislang nicht zufriedenstellenden Saison sprechen. Den ersten Schritt nach vorne will das ÖTV-Daviscupduo beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison in New York tun. “Ich bin seit langer Zeit wieder schmerzfrei. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Los. Vielleicht ist es ja ein gutes Omen, wenn man den Neustart an der Stätte des größten Triumphs anstrebt.”

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