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Rückblick 2008

Rückblick Generationen
Rückblick Generationen ©Rotkreuzabteilung Bregenz
Bregenz. 2008 war ein erfolgreiches aber auch sehr herausforderndes Jahr für die Rotkreuzabteilung Bregenz. Entgegen aller Bemühungen musste auch 2008 wiederum ein Fahrtenzuwachs verzeichnet werden.

Aus der zunehmenden Fahrtenbelastung der letzten Jahre resultieren mehr und mehr einsatzreiche und somit schlaflose Nächte für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter. Es erfordert schon eine große Portion Idealismus und Engagement dem zunehmenden Dienstaufkommen Stand zu halten, da sich die negativen Auswirkungen im beruflichen und privaten Bereich äußerst grenzwertig niederschlagen.

Eine umgehende Entlastung könnte durch die Aufteilung Krankentransport und Rettungsdienst im Nachtdienstbereich erzielt werden. Die oftmals sehr zeitaufwendigen Überstellungstransporte zwischen oder zu den Krankenhäusern könnten – wie tagsüber bestens bewährt – durch unsere Zivildiener durchgeführt werden und unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter spürbar entlasten.

Ehrenamtlichem Engagement darf von Politik und Kostenträgern nicht als selbstverständlich und unendlich aus finanziellem Kalkül angesehen werden.Die zur Verfügung gestellten technischen und räumlichen Ausstattungen sind eine Notwendigkeit für die zu erbringenden Leistungen, jedoch in keinster Weise ausreichend, um Menschen für das Ehrenamt langfristig zu begeistern und für Familie und Beruf erträglich zu gestalten.

Im Mittelpunkt unseres Konsolidierungsjahres 2009 steht der Gewinn zusätzlicher engagierter Menschen für den Rotkreuzdienst.

Weiters werden wir versuchen die Bedürfnisse und Wünsche aller Bregenzer Rotkreuzler in einer Befragung zu erfassen, um die richtigen Weichen für die Zukunft unserer Abteilung zu stellen.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Kameradinnen und Kameraden, den beruflichen Mitarbeitern und unseren engagierten Zivildienern bedanken – Mit Eurem außerordentlichen Engagement habt Ihr die Sicherheit unserer Mitmenschen im vergangen Jahr gewährleistet.

Danke unseren Funktionären und der Dienstführung für das konstruktive Miteinander und für Euren unermüdlichen Einsatz für unsere Rotkreuzabteilung Bregenz.

Die hervorragende Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen in unserem Einsatzgebiet garantiert die Sicherheit unserer Einsatzmannschaften und der Bevölkerung – Danke!

Herzlichen Dank unseren Lieben, die unser Engagement unterstützen und viel Verständnis für die oft zu knappe Freizeit aufbringen.

Roland Paterno

 

Erwähnenswertes:
Erfolgreicher und reibungsloser Ablauf bei der Euro 2008 im Festspielhaus
Große Katastrophenübung im Festspielhaus (Film habt ihr ja damals auch gedreht)Landesbewerb in der Landeshauptstadt Bregenz (Bilder damals an NEUE Redaktion)

 

 

Generationen:

 

Die schrecklichen, unmenschlichen Eindrücke der Schlacht von Solferino bewegten einen jungen Genfer Kaufmann zur spontanen Hilfe. Mit notdürftigsten Mitteln und endloser Menschlichkeit wurde versucht die Not und das Leiden der verwundeten Soldaten zu lindern. Die Idee zur Gründung des Roten Kreuzes war geboren. In Bregenz wurden unter der Schirmherrschaft der Fürstin zu Thurn und Taxis Spenden gesammelt und 1891 eine Arbeitsstube gegründet. Hier wurden von honorigen Damen sogenannte „Liebesgaben” wie Verbandstoffe und Dreieckstücher genäht. Mit der Gründung der Rettungsabteilung 1921 übernahm das Rote Kreuz die Aufgaben des Rettungsdienstes. Nach der Einführung des Notarztdienstes 1993 nahm eine rasante technische Entwicklung ihren Lauf. Jede Zeit stellte besondere Anforderungen an unser Rotes Kreuz – was bis heute geblieben ist, ist unsere Leitidee der Menschlichkeit. Von Generation zu Generation wird dieses Credo weitergegeben und von „Jung” und „Alt” gelebt. Gemeinsam nehmen wir – mit der Energie unserer jungen und der Erfahrung unserer älteren Generation, die Verantwortung für die Herausforderungen unserer Zeit an die Menschlichkeit

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