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Rassismus-Debatte: Firmen und Logos in der Kritik

Mars und Pepsi ändern Marken-Logos.
Mars und Pepsi ändern Marken-Logos. ©APA, Pepsi, Mars
Black Lives Matter: Konzerne wie Mars und Pepsi haben angekündigt, dass sie die Logos von bekannten Marken wie "Uncle Ben's" ändern werden.

Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben's ihr Logo ändern, das einen schwarzen Mann zeigt. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von "rassistischen Vorurteile und Ungerechtigkeiten" leisten, erklärte - wie bereits berichtet - der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben's gehört.

Auch der US-Getränke- und Lebensmittelmulti Pepsi wird seiner Marke "Aunt Jemima" nach Rassismus-Vorwürfen einen neuen Anstrich geben. Die Produktpalette von "Aunt Jemima" umfasst vor allem Backmischungen für Frühstückspfannkuchen und Sirup.

Die Ursprünge der über 130 Jahre alten Marke basierten auf Rassen-Stereotypen, räumte Marketingchefin Kristin Kroepfl von der Pepsi-Tochter Quaker Foods ein. Kritiker stören sich vor allem am Logo, das in ihren Augen klischeehaft eine schwarze Frau als Maskottchen im Stil einer freundlichen Dienerin abbildet.

Werbe-Experte: "Schwachsinn"

Das Abändern von Logos ist für Werbe-Experte Luigi Schober allerdings das falsche Signal und sei ein "vollkommener Schwachsinn" wie er im Interview mit Puls4 sagt. An den Logos würden lange Firmentraditionen hängen.

"Ein wichtiger Schritt"

Naturgemäß anders sieht das Caroline Kerschbaumer von der Antirassismus-Agentur ZARA. Es sei zum Beispiel ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, dass Uncle Ben's sein Logo ändert. "Es ist ein sehr wichtiger Schritt, dass sich jetzt auch sehr große Konzeren solidarisieren, weil sie auch eine gewisse Vorbildfunktion haben", sagt Kerschbaumer im Puls4-Interview. (VOL.AT)

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