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Rasante Radwegverbindung in Wolfurt frei gegeben

Freigabe der neuen Radwegeschnellverbindung (von links): GR Robert Hasler, Projektleiterin Eliane Bereuter, LR Johannes Rauch, Bgm. Christian Natter.
Freigabe der neuen Radwegeschnellverbindung (von links): GR Robert Hasler, Projektleiterin Eliane Bereuter, LR Johannes Rauch, Bgm. Christian Natter. ©H. Pfarrmaier
 Wolfurt. (hapf) Am Mittwoch, 24. August 2021, wurde das letzte Teilstück der Dörfer-Städte-Landesradroute in Wolfurt eröffnet und damit ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz vollzogen.

 

 

Mit dem neuen Radweg entlang der Weberstraße in Wolfurt wurde der letzte Lückenschluss im überregionalen Radwegenetz der Hofsteiggemeinde vollzogen. Damit steht dem Radverkehr ein weiterer, wichtiger Teil der schnellen Dörfer-Städte-Radroute zur Verfügung. Ein Teil, der täglich von über 800 vorwiegend Berufsradlerinnen und –radlern genutzt wird.

Durchgehende Radschnellverbindung

Der neue Radweg führt nun abgetrennt vom motorisierten Verkehr entlang der Weberstraße sicher und bequem bis zum Bahnhof sowie ins Gewerbegebiet „Hohe Brücke“ und schafft eine Verbindung zu den Radwegen nach Dornbirn und nach Lustenau. Entstanden ist damit eine durchgehende Radschnellverbindung. Die Gemeinde Wolfurt nutzte die Gelegenheit und baute zwischen der Kreuzung Riedweg und dem Feuerwehrhaus den örtlichen Radweg entsprechend aus. Investiert wurden in den Ausbau der Radwegeverbindung 350.000 Euro. Den Löwenanteil davon übernahm das Land Vorarlberg. Die Marktgemeinde Wolfurt sorgte vor allem für die Einbringung der notwendigen Grundstücksanteile.

Berufsradler

Wie Peter Moosbruger, Radwegeverantwortlicher im Amt der Landesregierung, ausführte, hätten Zählungen und Untersuchungen gezeigt, dass rund 800 Radfahrerinnen und Radfahrer täglich die neue Verbindung nutzen. „Hauptsächlich handelt es sich dabei um Berufsradverkehr. Mir ist sogar bekannt, dass Dornbirner, die bei den VKW arbeiten, diese Radverbindung für ihren Weg zur Arbeit und wieder nach Hause benützen“, freut sich Moosbrugger über die hohe Akzeptanz der Verbindung.

Qualität und Sicherheit

Bei der Freigabe der „Radautobahn“ betonten Bürgermeister Christian Natter und Landesrat Johannes Rauch das mehr an Qualität, Komfort und Sicherheit der neuen Radwegeverbindung. „Zu danken ist den Anrainern, den Nachbarn, für deren Zustimmung und positive Einstellung zum Projekt“, so Natter. In den Dank schloss er die Gemeinderäte Robert Hasler und Martin Reis sowie den früheren Gemeinderat Hans Fetz mit ein, der noch an den Vorarbeiten des Radwegeausbaus maßgeblich beteiligt war. Ein besonderes Dankeschön richtete Natter an Eliane Bereuter, die als Projektleiterin seitens des Landes hervorragende Arbeit geleistet habe. LR Rauch lobte den Einsatz der Gemeinde Wolfurt und ihr Engagement und bedankte sich explizit bei den Grundstückseigentümern, deren Entgegenkommen den Ausbau der Radschnellverbindung erst ermöglicht habe.

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