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Rankweils Budget für 2019 steht fest

Der Fokus in Rankweil liegt auf Schuldentilgung.
Der Fokus in Rankweil liegt auf Schuldentilgung. © Dietmar Mathis
Bürgermeister Martin Summer hat den mit allen Fraktionen diskutierten Entwurf für das Budget 2019 am Dienstag, 11. Dezember, der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorgelegt. Das Budgetvolumen im kommenden Jahr beträgt rund 39 Millionen Euro.

Bei der Kommunalsteuer und den Ertragsanteilen – das sind vom Bund an Länder und Gemeinden zugeteilte Einnahmen – ist mit einer günstigen Entwicklung zu rechnen. Beide Einnahmenquellen werden insgesamt um rund eine Million Euro steigen – das entspricht einer Steigerung von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Insbesondere die höheren Einnahmen aus der Kommunalsteuer sind ein deutliches Zeichen dafür, dass es den Rankweiler Betrieben gut geht und die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Gemeinde Früchte tragen“, ist Bürgermeister Martin Summer überzeugt. „Dennoch werden die aktuellen Fiskalregeln wie ein ausgeglichener Maastricht-Saldo ebenso wie Haftungsobergrenzen, Ausgabenbremsen oder die Schuldenquotenanpassung den finanziellen Spielraum in Rankweil weiter beeinflussen“.

Ausgaben und Investitionen

Die Transferzahlungen – das sind Aufwendungen unter anderem für den Spitals- und Sozialfonds, auf welche die Gemeinde keinen direkten Einfluss hat – steigen um 273.000 Euro. Diese Erhöhung fällt aufgrund des Gemeindefinanzpaketes jedoch deutlich geringer aus als in den Vorjahren.

Um die Lebensqualität der rund 12.000 Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern, investiert die Marktgemeinde Rankweil im kommenden Jahr rund 5,5 Millionen – davon werden 4,5 Millionen aus eigenen Mitteln finanziert. Darin enthalten sind Grundankäufe in Höhe von einer Millionen Euro. Die Gemeinde ist laufend an Grundstücken für Wohnbau oder neue Betriebe interessiert, um Flächen für die Ortsentwicklung zu sichern. Investitionen erfolgen in klassischer Infrastruktur wie Bahnhof, Straßen, Kanal und EDV Ausstattung von Schulen

Schuldenabbau im Fokus

Der Gesamt-Schuldenstand der Marktgemeinde liegt bei rund 11,3 Millionen Euro – 1,3 Millionen weniger als noch 2018. Dies ergibt eine aktuelle Pro-Kopf-Verschuldung von rund 950 Euro pro Einwohner. Die Marktgemeinde Rankweil baut ihren Schuldenstand kontinuierlich ab. „Seit der Großinvestition in den Bau der Sporthallen der Mittelschulen 2016 um immerhin 4,4 Millionen Euro“, ergänzt Summer. „Wir werden die derzeit niedrigen Zinsen jedenfalls nutzen, um die Schulden weiter zu tilgen.“ Seit über zehn Jahren erwirtschaftet Rankweil aus dem laufenden Betrieb ein positives Ergebnis. Die Rücklagen werden per Ende 2019 voraussichtlich rund 9,9 Millionen Euro betragen.

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