Rankweiler Stromverbrauch bleibt stabil

Der Stromverbrauch in den öffentlichen Gebäuden in Rankweil bleibt stabil
Der Stromverbrauch in den öffentlichen Gebäuden in Rankweil bleibt stabil ©Michael Mäser
Der Energiebericht der Marktgemeinde zeigt auf, dass der Energieverbrauch 2019 vergleichbar mit 2018 ist.

Rankweil. Bereits seit 1999 werden in der Marktgemeinde Rankweil bei sämtlichen öffentlichen Gebäuden monatlich die Zählerstände für Strom, Wasser und Wärme abgelesen und in Form eines Energieberichtes zusammengefasst. 

Schulen und Kindergärten größte Verbraucher

Der Energiebericht stellt dabei ein Kontrollinstrument für die Erreichung der Ziele im Energiekonzept dar. Für das vergangene Jahr verzeichnet die Marktgemeinde dabei einen Anstieg des Wärmeverbrauchs um elf Prozent und beim Strom wurde im selben Zeitraum um neun Prozent mehr verbraucht. Gründe für den erhöhten Energieverbrauch sind der Anstieg der Heizgradtage um sechs Prozent sowie die immer intensivere Nutzung der Räume. Hingegen floss im vergangenen Jahr um rund sechs Prozent weniger Wasser durch die Leitungen in den öffentlichen Gebäuden. Die größten Verbraucher in der Gemeinde sind dabei Schulen und Kindergärten – rund 60 Prozent des Wärmeverbrauchs entfallen auf diese Gebäude. Ein Viertel des Stroms geht an Alters- und Pflegeheime, ein Viertel an Schulen und Kindergärten und je ein Viertel wird für Vereins- und Veranstaltungsräume sowie die Straßenbeleuchtung genutzt. Die größten Verbraucher beim Wasser sind das Haus Klosterreben (33 Prozent) und die Schulen (26 Prozent). 

Energiebericht liefert monatliche Rückmeldungen

Seit 1999 werden in der Marktgemeinde Rankweil bei sämtlichen öffentlichen Gebäuden monatlich die Zählerstände für Strom, Wasser und Wärme (Gas, Fernwärme) abgelesen. Die Gebäudeverantwortlichen erhalten so monatlich Rückmeldung über die benötigte Energie und den Vergleich zu Verbrauchswerten des Vorjahres. Falls der Verbrauch das erwartete Ergebnis deutlich übersteigt, können sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Rankweil trägt mit diesem System der Energiekontrolle und laufenden Verbesserungen zum landesweiten Ziel der Energieautonomie bei. 

Eigenstromproduktion durch Kleinwasserkraftwerke

Dazu hat die Marktgemeinde Rankweil in den letzten Jahren auch einiges in die Eigenstromproduktion investiert und konnte im Jahr 2019 rund 273.127 Kilowattstunden Eigenstrom produzieren, was einer Steigerung um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 87 Prozent der eigenen Stromproduktion fand in Kleinwasserkraftwerken statt und 13 Prozent entstanden durch Photovoltaik-Anlagen. In Rankweil sind derzeit zehn Kleinwasserkraftwerke in Betrieb, die 2019 insgesamt 225.400 Kilowattstunden produziert haben. Die vier größten Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 645 Quadratmeter Fläche sind bei der Volksschule Montfort, der Zentrumsschule ASO am Marktplatz, dem Kindergarten Bifang sowie dem Haus Klosterreben angebracht. MIMA 

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