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Rankweiler Gemeindevertretung für Aufnahme von Geflüchteten

Die Rankweiler Gemeindevertretung ist einstimmig für die Aufnahme von Flüchtenden
Die Rankweiler Gemeindevertretung ist einstimmig für die Aufnahme von Flüchtenden ©Dietmar Mathis
Die Rankweiler Gemeindevertretung hat sich in ihrer Sitzung vom Donnerstag, 25. März, einstimmig für die Aufnahme von Flüchtlingen – bevorzugt Familien – aus dem Flüchtlingslager Lesbos ausgesprochen.

Allen Fraktionen in Rankweil war es ein Anliegen, ein gemeinsames Zeichen zur Verbesserung der Situation von Flüchtenden zu setzen. Als Soforthilfe fordert die Rankweiler Gemeindevertretung von der österreichischen Bundesregierung eine Erhöhung der Finanzmittel, um vor Ort rasch Hilfe leisten zu können.

Klare, nachvollziehbare Rahmenbedingungen gefordert

Zudem unterstreicht die Gemeindevertretung Rankweil in ihrer Resolution an die österreichische Bundesregierung die Absicht, im Sinne der europäischen Werte und der Solidarität mit Griechenland unbegleitete minderjährige Schutzsuchende, Familien, Frauen und andere vulnerable Personengruppen nach einem nachvollziehbaren Konzept und mit festgelegten Rahmenbedingungen aufzunehmen. Diese Verteilung soll nach Maßgabe der Möglichkeiten der Gemeinde und in enger Abstimmung mit diesen abgestimmt werden.

Unmittelbar nach dem Beschluss der Gemeindevertretung wird die Rankweiler Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall – welche sich insbesondere zur Aufnahme von Familien bereit erklärt – den von der Gemeindevertretung unterzeichneten Resolutionsantrag an die österreichische Bundesregierung, die Landesregierung sowie an Nationalrat und Bundesrat übermitteln. Ins Rollen kam die Resolution auf Antrag des Grünen Forums Rankweil im Dezember 2020. Danach wurde das Thema im Sozialausschuss behandelt, bevor die Resolution gestern Abend in der Gemeindevertretung Rankweil einstimmig angenommen wurde.

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