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Rad-WM: Ciolek holt U-23-Titel

Mit dem U23-WM-Titel kommt der Deutsche Gerald Ciolek 2007 zum ProTour-Team T-Mobile. Der 20-Jährige, der im Vorjahr bereits deutscher Profi-Meister war, holte sich in Salzburg den Titel im Straßenrennen der U23-Klasse.

Sprint-Spezialist Ciolek setzte sich nach 177 Kilometern auf dem Mirabellplatz vor fünf Fluchtgefährten durch. Das Feld mit den Österreichern Stefan Denifl (27.), Christoph Sokoll (28.) und Josef Kugler (38.) hatte nur sechs Sekunden Rückstand.

Ciolek, der wie der Tiroler Gerhard Trampusch für das deutsche Team Wiesenhof fährt und heuer eine Etappe der Deutschland-Tour gewonnen hat, triumphierte nach acht Runden (zu je 22,1 km) vor dem Franzosen Romain Feillu und dem Russen Alexander Chatuntsew. Chatuntsew hatte mit einer Attacke am letzten Anstieg die Bildung der Spitzengruppe ausgelöst, die Verfolger kamen auf den letzten neun Kilometern nicht mehr heran.

„Er ist einer der Sprinter der kommenden Jahre“, hatte der Steirer Bernhard Eisel über seinen kommenden Teamkollegen bei T-Mobile schon vor dem Rennen gemeint. Ciolek selbst tankte nach einigen schönen Siegen in Eliterennen durch den U23-Titel weiteres Selbstvertrauen. „Wer da vorne mitfährt, kann auch bei den Profis vorne sein. Ich kenne meine Sprintstärke, darauf habe ich immer vertraut“, sagte der Kölner.

Das Rennen der hungrigen Nachwuchsfahrer, die um Verträge bei den großen Teams rittern, verlief gewohnt offensiv. Nach zahlreichen Attacken und Vorstößen von Spitzengruppen kam es dennoch beinahe zum Massensprint. Das kann als Hinweis für die Herren-Elite gewertet werden, dass es am Sonntag für Angreifer schwer werden wird, sich abzusetzen.

Die Österreicher präsentierten sich trotz der negativen Vorfälle in ihrem Team recht gut. Der Tiroler Stefan Denifl (Team Volksbank Vorarlberg) kam drei Runden vor Schluss mit einer elfköpfigen Spitzengruppe weg, die 44 Kilometer vor dem Ziel knapp 40 Sekunden Vorsprung hatte. In der vorletzten Runde verlor der HTL-Schüler aber den Anschluss, seine Fluchtgefährten wurden später ebenfalls gestellt. „Wenn es richtig schwer wird, ist es noch zu hart für mich“, sagte der 19-Jährige, der einer der jüngsten Fahrer im Feld war, nach seiner ersten U23-WM.

Immerhin hatte er taktisches Gespür und auch Stärke bewiesen, als er in dem schnellen Rennen mit einer Spitzengruppe wegkam. „Das war ein guter Moment für eine Vorentscheidung, leider hat unsere Gruppe nicht so gut harmoniert“, sagte Bergspezialist Denifl. „Und der Massensprint ist halt nicht meins.“

Für Josef Kugler (Die Niederösterreichische Rad-Union) war es überraschend, dass am Schluss noch so viele Fahrer vorne dabei waren. Im Sprint sei für ihn aber nichts mehr zu holen gewesen, meinte der Niederösterreicher. „Aber wir waren zu dritt in der großen Gruppe dabei, wir haben uns anständig verkauft.“

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