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Rad und Auto - mit Rücksicht fährt es sich besser

©www.sicheresvorarlberg.at
Inzwischen hat sich das Volk der Pedalritter nicht nur enorm vermehrt, es ist auch bunt gemischt: Rennradfahrer, Mountainbiker, E-Bikefahrer und Alltagsradler mischen sich unter den motorisierten Verkehr, was nicht selten zu herausfordernden Situationen und Konflikten führt.

„Wichtig wäre die gegenseitige Rücksichtnahme“, lautet deshalb der Appell, den Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg, gleichermaßen an Autofahrer wie Radfahrer richtet. Ein Dankeschön hin und wieder von beiden Seiten trage ebenfalls zu einem besseren Miteinander und damit zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei, meint Amann. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass Radfahrer gewisse Vorrechte auf öffentlichen Straßen haben. So ist es etwa Rennradfahrern, die sich quasi im Training befinden, laut Straßenverkehrsordnung gestattet, nebeneinander zu fahren selbst, wenn ein Radstreifen vorhanden ist. Radfahrer dürfen an Kreuzungen auch den stehenden Verkehr überholen. Wer sich jedoch nicht wirklich sicher ist, sollte das besser bleibenlassen. Autofahrer wiederum sollten darauf achten, beim Überholen von Radfahrern einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine der Hauptursachen für schwere Radunfälle ist die Missachtung des Vorranges von Radlern durch Autofahrer. Dies passiert häufig auf sogenannten Radfahrerüberfahrten.

„In solchen Bereichen kann der Radfahrer erwarten, dass sich der Autofahrer entsprechend verhält“, betont Mario Amann. Gleiches gilt allerdings auch für Radfahrer, die oft viel zu schnell unterwegs sind. Für beide Seiten sollte es heißen: sich langsam annähern, Blickkontakt aufnehmen, Zeichen geben und zum Schluss ein freundliches Lächeln schenken. Damit lassen sich Stress und riskante Situationen von vornherein ausschalten. Besondere Vorsicht ist für Autofahrer beim Rechtsabbiegen geboten, weil hier der „Tote Winkel“ zum Tragen kommt. Bei Abbiegemanövern müssen alle Verkehrsteilnehmer ihren Sicherheitsbeitrag leisten, nämlich durch rechtzeitiges Ankündigen mittels Blinker beim Auto und durch Handzeichnen beim Radfahrer. Keine Diskussionen sollte es bezüglich der Beleuchtung am Fahrrad geben. Denn: „Bei Dunkelheit oder in einem Tunnel müssen Radfahrer mit Licht unterwegs sein“, stellt Amann klar. Für Rennradfahrer und Mountainbiker empfiehlt es sich daher, Aufstecklichter mitzuführen für den Fall, dass eine Tour einmal länger dauert. Und ein Fahrradhelm schützt Kopf und Hirn.

 

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