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Quo vadis BMX?

Ehrung erfolgreicher BMX-Sportler
Ehrung erfolgreicher BMX-Sportler ©Radfahrclub Sparkasse Bludenz
Bludenz (dk). Freud und Leid bei der 66. Generalversammlung des ÖAMTC Radfahrclub Sparkasse Rätikon Bludenz mit den beiden Sektionen Renn- und Breitensport und BMX.
Generalversammlung Radfahrclub

 

Rund 60 Mitglieder folgten der Einladung am 4. März, zu der Präsident Dieter Kohler zahlreiche Gäste begrüßen konnte. Darunter Bgmst. Mandi Katzenmayer, Vzbgmst. Mario Leiter, Stadträtin Mag. Karin Fritz, SPÖ-Fraktionsobmann Ing. Bernhard Corn sowie VRV-Präsident Horst Böhler. Während nach den Berichten der Sektionsobmänner Günter Buda (Renn- und Breitensport) und Herbert Dür (BMX), dem Sportlichen Leiter Harald Muther (BMX) sowie den beiden Kassieren Christa Pritz und Reinhold Oberhammer noch eitel Wonne über die sportlichen Erfolge und organisatorischen Leistungen herrschte, kam nach der Wortmeldung von Bgmst. Mandi Katzenmayer die kalte Dusche. Er kündigte an, dass seitens der Stadt geplant sei, den Neubau der geplanten Volksschule St. Peter auf dem bestehenden BMX-Areal zu etablieren.

 

Das Ende des BMX-Sportes in Bludenz?

Dies führte natürlich zu heftigen Diskussionen, da sich der BMX-Club nicht in der Lage sieht, das Projekt einer Verlegung der Bahn mit der gesamten Infrastruktur sowohl organisatorisch als auch finanziell (geschätzte Kosten ca. 1,2 Mio Euro) trotz einer gewissen Unterstützung von Land und Stadt zu bewältigen. Außerdem wurden gerade 2016 ca. 80.000,- Euro in die Optimierung der Bahn investiert. Schließlich wurde vereinbart, diese Problematik zwischen Vertretern der Stadt und des Vereins weiter zu diskutieren. Sollte das Schulprojekt am geplanten Standort realisiert werden, würde das wahrscheinlich das Ende eines der erfolgreichsten, aktivsten und größten Bludenzer Sportvereine mit einer exzellenten Jugendarbeit bedeuten. Und Österreich würde die Nr.1 im BMX-Sport verlieren.

 

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