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Quartiersentwicklung Leutbühel geht ab Herbst weiter

Leutbühel
Leutbühel ©Expressiv GmbH
Bregenz (BRK) – Nach einem längeren Partizipationsprozess wurde im September 2018 in Bregenz mit der Quartiersentwicklung Leutbühel begonnen.

Die zwischen­zeitlich fertiggestellte erste Etappe umfasste im Tiefbau die Erneuerung der technischen Infra­struktur wie zum Bei­spiel Strom-, Gas-, Wasser- und Telefonleitungen, oberirdisch und für die Allgemeinheit besser sichtbar den gestalterischen und verkehrsorganisatorischen Umbau der Kirchstraße und der Römerstraße zu einer „Begegnungszone“. 2021 will die Stadt jetzt einen weiteren Schritt zur Quartiersentwicklung setzen, der zum einen den Leutbühel selbst, teilweise auch die Deuringstraße, und zum anderen die Maurachgasse betrifft. Dazu fand am 19. Februar im Festspielhaus ein Workshop der eingesetzten Lenkungs­gruppe statt.

Die Detailplanungen sind grundsätzlich abgeschlossen. Im April soll die Projektfortsetzung öffentlich ausgeschrieben werden. Mit einer Beschlussfassung in den zuständigen politischen Gremien wird im Juni gerechnet. Baubeginn könnte Anfang September sein. Eine Fertigstellung wäre dann bis Anfang Mai 2022 möglich. Darüber hinaus will die Stadtmarketing-GmbH ge­mein­sam mit den involvierten Planern und der WIGEM prüfen, inwieweit sich der neu gestaltete Platz für Märkte und dergleichen besser nutzen lässt. Damit es für die angrenzenden Betriebe während der Advent- und Weihnachtszeit keine Behinderungen gibt, wird eine Pause eingelegt. Auch am Karfreitag und am „Tag der Deutschen Einheit“ soll es keine Bauarbeiten geben.

„Ich freue mich, dass die Neugestaltung dieses sehr wichtigen Quartiers in der Bregenzer Innenstadt fortgesetzt wird. Eine attraktive Gestaltung des Leutbühels erhöht die Aufenthalts­qualität des öffentlichen Raumes deutlich. Wir planen einen Begegnungsraum, in dem Men­schen jeden Alters gerne ihre Zeit verbringen. Außerdem soll später auch eine vielfältigere Nutzung des Platzes möglich sein“, meint Baustadtrat Robert Pockenauer.

Und Wirtschaftsstadtrat Florian Rainer: „Es freut mich, dass bei der Quartiersentwicklung, die ja schon vor Längerem auf die Schiene gesetzt wurde, bald der zweite Bauabschnitt beginnt. Ein paar kleine Details müssen noch geklärt werden, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass es hier eine Einigung gibt. In jedem Fall wird es für die Innenstadt eine unglaubliche Aufwertung, die der Wirtschaft und dem Tourismus sehr zugutekommt.“

Im städtischen Budget sind für die Projektfortsetzung 800.000 Euro reserviert. Die Gesamtbau­kosten liegen bei 2,2 Millionen Euro, sodass 2022 von der Stadt noch einmal 1,4 Millionen Euro aufgebracht werden müssen.

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