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Pyro-Wahnsinn beim griechischen Cup-Halbfinale bleibt Thema

Schwere Ausschreitungen und ein brennendes Stadion: auch Tage nach dem - außerhalb Griechenlands vollkommen uninteressanten - Cup-Halbfinale zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus am Mittwoch sorgen die spektakulären Bilder für Aufsehen im Netz.
Bengalisches Feuer und Schlägereien

Bereits vor Spielbeginn kam es zu Schlägereien zwischen der Polizei und PAOK-Hooligans. Nach dem Spiel stürmten Dutzende Hooligans das Spielfeld, es kam zu Schlägereien mit Olympiakos-Spielern.

“Brennendes Stadion”: Bengalfeuer ohne Ende

Aber auch die unzähligen Bengalfeuer, die vor dem Anpfiff auf den Rängen abgebrannt wurden, dürften Saloniki noch Ärger mit dem  Verband einbringen. Das Video davon macht die Runde im Netz:

Die Anchovis-Attacke

Das Spiel begann schließlich mit 75 Minuten Verspätung. Zudem warf ein PAOK-Fan mehrere Kilos Anchovis auf die Ersatzbank von Olympiakos. Anchovis ist der spöttische Spitzname für Fans von Olympiakos. Der Gestank war fürchterlich, sagten Augenzeugen im Fernsehen. Der mutmaßliche Täter wurde zusammen mit weiteren fünf Hooligans festgenommen, berichtete das griechische Fernsehen. Unbekannte steckten zudem Stühle einer Cafeteria des PAOK-Spielers Giorgos Tsavellas in Brand. 

Griechische Presse: “Zum Kotzen”

Auf dem Spielfeld zeigte der Schiedsrichter drei Rote Karten. Die Tumulte waren so schlimm, dass die griechische Presse sich am Donnerstag Sorgen um das Klima in der Nationalmannschaft machte, die in wenigen Wochen die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Brasilien startet. “Zum Kotzen”, “Widerlich” und “Zum Erbrechen” titelten die Medien am Donnerstag.

PAOK konnte sich durch das 1:0 nach dem 1:2 im Hinspiel für das Endspiel gegen Panathinaikos Athen qualifizieren. Saloniki drohen jetzt harte Strafen, etwa Abzug von Punkten in der Meisterschaft und mehrere Spiele vor leeren Rängen. Die Rivalität zwischen Olympiakos Piräus und der stärksten nordgriechischen Mannschaft PAOK Saloniki geht bis in die 60er-Jahre zurück. (red/APA)

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