PulsArt mit brillanter Uraufführung

Begeisternde Uraufführung mit Flötensolistin Héléna Macherel.
Begeisternde Uraufführung mit Flötensolistin Héléna Macherel. ©Henning Heilmann
Ensemble für Neue Musik mit furiosem Auftritt am Landeskonservatorium
PulsArt fasziniert mit Neuer Musik am Landeskonservatorium

FELDKIRCH Einen dynamischen Auftritt inklusive Uraufführung erlebten die Konzertgäste am Sonntagvormittag mit PulsArt, dem Ensemble für Neue Musik unter der Leitung von Benjamin Lack, im Festsaal des Vorarlberger Landeskonservatoriums.

Das Konzert wurde mit dem „Path of Uneven Stones“ für Solo Piano und Ensemble, der seinen Ursprung in den Rocky Mountains hat, von Komponistin Linda Catlin Smith eröffnet, das feine melodische Fäden behutsam aufbaut sich erst langsam verdichtet.

Vorarlberg im Fokus

Zwei Vorarlberger standen im Fokus des fulminanten Auftritts. Martin Skamletz, der im Herbst das Studium bei Herbert Willi abschließt, sah die Uraufführung seines Konzertes für Flöte und dreizehn Instrumente. Ihren großen Auftritt hatte dabei Héléna Macherel, die am Vorarlberger Landeskonservatorium in der Klasse von Nolwenn Bargin studiert.

Herbert Willi selbst, der ebenso unter den Gästen weilte, erlebte eine Aufführung seinen Kleinen Kammerkonzerts „Für 16“ von 1990. Das Konzert in zwei Sätzen mit seinem stürmisch aufbrausenden zweiten Satz, in dem zwei Schlagzeuger sowie Violoncello und Kontrabass eine wichtige Rolle spielen, ist weltweit bekannt und besticht durch seine starke Dynamik, die trotz nahezu mathematischer Struktur spielerische Freiheiten lässt.

Bei „The Viola in my life 2“, einem Repertoire-Stück der Neuen Musik in einem langsamen Grundpuls, tritt die Viola gefühlvoll in Dialog mit sechs weiteren Instrumenten. Dies setzte die zweite Solistin, die Bratschistin Imgesu Tekerler (Klasse Klaus Christa), gekonnt um.

Begeisternder Auftritt

Mit der aktuellen Aufführung geht PulsArt, das Ensemble für Neue Musik am Vorarlberger Landeskonservatorium, in die fünfte Saison und bleibt dabei seiner Zielsetzung treu, sich der Musik des 20. Und 21. Jahrhunderts zu widmen und sowohl bekannte Meisterwerke zu inszenieren wie auch neuen Komponisten aus der Region eine Plattform zu bieten. Unter den Gästen des begeisternden Auftritts weilten auch Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink sowie der Landeskonservatoriumsdirektor Jörg Maria Ortwein. HE

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