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Prozess gegen Wettbetrüger Sapina muss neu verhandelt werden

Sapina-Prozess wird teils neu aufgerollt.
Sapina-Prozess wird teils neu aufgerollt. ©AP
Der Prozess gegen den Fußball-Wettbetrüger Ante Sapina muss zum Teil neu verhandelt werden. Das entschied der deutsche Bundesgerichtshof in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Das Landgericht Bochum habe nicht geprüft, ob eine Strafmilderung nach der sogenannten Kronzeugenregelung infrage komme. Andererseits müsse zulasten von Sapina nochmals geprüft werden, ob in einigen Fällen statt eines Betrugsversuchs möglicherweise doch ein vollendeter Betrug vorliegt.
Spielmanipulation beim SW Bregenz

Sapina war im Mai vergangenen Jahres zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte gemeinsam mit Komplizen im großen Stil Wetten auf manipulierte Fußballspiele platziert und damit insgesamt 2,3 Millionen Euro eingenommen. Der BGH hob die Urteile gegen Sapina und zwei seiner Komplizen teilweise auf und verwies die Fälle zur neuen Verhandlung zurück an das Landgericht Bochum.

SW Bregenz involviert

Der SW Bregenz tauchte im Prozess gegen Sapina immer wieder auf. In Bregenz sollen von Sapina und seinen Komplizen massiv Spiele manipuliert worden sein, wie Zeugen aussagten, und Skandalschieri Robert Hoyzer in einem Exklusivinterview mit der NEUE Vorarlberger Tageszeitung im Jahr 2005 ebenfalls behauptete.

(APA)

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