Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Proteste begleiten die US-Wahl 2020

©A police officer stands guard next to a car during a protest in Los Angeles, Wednesday, Nov. 4, 2020, following Tuesday's election. (AP Photo/Ringo H.W. Chiu)
Dutzende Unterstützer von US-Präsident Donald Trump haben nach der US-Wahl einen Auszählungsstopp der Stimmen in Michigan gefordert.

"Stoppt die Auszählung!" und "Stoppt die Abstimmung!", riefen wütende Protestierende am Mittwoch (Ortszeit) vor und im TCF Center in Detroit, wo Stimmen aus Michigan ausgezählt wurden, wie auf Videos von lokalen Medien zu sehen war. Polizisten hielten sie davon ab, in den Auszählungsbereich vorzudringen.

Proteste in Detroit

Der Protest in Detroit begann kurz bevor die Nachrichtenagentur AP den Demokraten zum Sieger der Präsidentschaftswahl in Michigan erklärte. Der Staat war heiß umkämpft und bringt Biden einem Einzug ins Weiße Haus deutlich näher. Ein einziger weiterer Staat reicht ihm nun zum Sieg.

Auch in vielen anderen Städten wie New York oder Minneapolis ist es zu Demonstrationen von Trump-Anhängern aber auch Unterstützern von Joe Biden gekommen.

Ein schwerer Schlag für Trump

Für Trump ist die Niederlage dort ein schwerer Schlag. Die Republikaner legten Klage ein, um die Auszählung zu unterbrechen und von weiteren Wahlbeobachtern prüfen zu lassen.

Ohne Beweise vorzulegen hatte Trump wiederholt behauptet, es gebe große Probleme bei der Stimmabgabe und der Auszählung. Die Generalstaatsanwältin von Michigan, Dana Nessel, dagegen bestand darauf, dass beide Seiten und die Öffentlichkeit Zugang bekommen haben.

Frustration

Zahlreiche Proteste - Auszählung aller Stimmen gefordert

Auch in anderen Städten gab es Demonstrationen von Unterstützern beider politischer Seiten. Viele sind angesichts der sich hinziehenden Auszählung frustriert. In mehreren Städten demonstrierten Menschen dafür, alle Stimmen zu zählen.

Portland: Gouverneurin aktivierte die Nationalgarde

In Portland im Bundesstaat Oregon nahm die Polizei eigenen Angaben zufolge bei Demonstrationen zehn Personen fest und stellte waffentaugliches Material sicher. Gouverneurin Kate Brown aktivierte die Nationalgarde, um die "weitverbreitete Gewalt" einzudämmen.

Festnahmen in New York

In New York City wurden bei Protesten nach Polizeiangaben 50 Personen festgenommen.

Demos in Atlanta und Oakland

Auch in Atlanta und Oakland kam es zu Demonstrationen. Bei den meisten Kundgebungen forderten die Teilnehmer, dass die Auszählung der Stimmen in den noch offenen Bundesstaaten fortgesetzt wird.

Wütende Proteste in Phoenix

Auch in Phoenix, Arizona, waren wütende Protestierende zu sehen, sie skandierten: "Stoppt den Diebstahl!" (Stop the Steal) Es gab aber auch Proteste von der anderen politischen Seite (Demokraten) - in New York City und Seattle etwa gingen Tausende Menschen auf die Straße, um die Auszählung aller abgegebenen Stimmen zu fordern. An sie gerichtet machte Biden ein Versprechen: Die Auszählung werde überall fortgesetzt, betonte er am Mittwoch. "Niemand wird uns unsere Demokratie wegnehmen - nicht jetzt, niemals."

(APA)

Video: Trump gießt Öl ins Feuer

US-Wahl 2020: Alle News hier LIVE

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Proteste begleiten die US-Wahl 2020
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen