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Prostata-Krebs sehr häufig

Prostatakrebs ist die häufigste Karzinomart bei Männern - noch vor Lungen- und Darmkrebs. In Österreich werden jährlich 4.000 Neuerkrankungen registriert.

Der morgige europäische „Awareness Day“ (15. September) soll vor allem Männer ab 50 zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen motivieren. Früherkennung steigert nämlich die Heilungschancen enorm.

Die US-amerikanischen Männer sind den europäischen in punkto Vorsorge und Gesundheitsbewusstsein einen Schritt voraus, betonte Univ.-Prof. Walter Stackl, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (OEGU) am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Deshalb sei es notwendig, die Probleme, mit denen ein Großteil der Männer ab 50 konfrontiert sind, zu thematisieren. Die hauptsächlichen Erkrankungen der Prostata sind die gutartige Vergrößerung, die akute und chronische Entzündung und das Karzinom.

All diese Erkrankungen können ähnliche Symptome hervorrufen: Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufiges Urinieren, abgeschwächter Harnstrahl sowie einen heftigen Harndrang. Prostatakrebs zählt in den Industriestaaten zu den am öftesten auftretenden Karzinomerkrankungen und ist bei den Krebstodesursachen bei Männern über dem 70. Lebensjahr die klare Nummer eins.

„Die Urologen sollten für die Männer ab 45 das sein, was die Gynäkologen für Frauen schon lange sind. Frauen gehen mit ihrem Körper wesentlich verantwortungsvoller um“, sieht Michael Eisenmenger, Präsident des Berufsverband der Österreichischen Urologen, noch Defizite bei der Aufklärung. Die Vorsorge bestehe aus einem medizinischen Gespräch, der Untersuchung durch „den Finger des Urologen“ sowie einer Blutabnahme des prostataspezifischen Antigens (PSA). Dieser Wert kann bei allen Erkrankungen der Prostata erhöht sein.

Die Urologen raten daher Männern ab dem 50. Lebensjahr dringend zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung. Laut Statistik sterben in Österreich pro Jahr nämlich mehr Männer an Prostatakrebs als bei Autounfällen.

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