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Pröll verspricht: Nächste Woche erstes Geld

"Bitte die Schäden sofort eingeben. Wir haben ja schon eine Sitzung für kommenden Dienstag einberufen. Wir müssen sicherstellen, dass es schon nächste Woche Geld gibt."

Das ist auch psychologische enorm wichtig!“ – das erklärte am Samstag Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V) bei einem Lokalaugenschein bei von der Hochwasserkatastrophe im Kamptal Betroffenen und vor Medienvertretern. Jetzt komme es auf rasche Hilfe an.

Pröll war am Vormittag kampaufwärts in einigen Gemeinden (Stiefern, Plank etc.) gewesen und war gegen 11.40 Uhr in Zöbing eingetroffen. „Kopf hoch! Wir haben es hier natürlich mit einer atypischen Situation zu tun. Normalerweise gibt es, wenn die ersten Schäden beseitigt sind, wieder etwas Optimismus. Aber hier ist der Schaden derartig enorm! Ich habe viel Hoffnungslosigkeit gespürt“, erklärte der niederösterreichische Landeshauptmann.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Landenlois, Kurt Renner, sowie hochrangigen Vertretern der Einsatzkräfte stapfte Pröll von Haus zu Haus, besuchte einzelne der am ärgsten betroffenen Familien. „Positiv ist die Welle der Hilfsbereitschaft. Nicht nur hier in der Region und in unserem Bundesland. Aus ganz Österreich und über die Grenzen unseres Landes hinweg treffen Hilfsangebote ein. Gemeinsam werden wir es schaffen.“

„Wenn ich nachdenken würde, ich könnte nur wegfahren“, meinte eine Frau, deren Haus entlang der Hauptstraße von Zöbing vollständig verwüstet wurde zu Pröll. „Da arbeitet man und steckt sein ganzes Geld hinein – und dann das.“

Der Landeshauptmann: „Die psychische Situation der Leute ist sehr angespannt. Aber ich hoffe und rechne noch damit, dass sie sich auch mit den Stunden wieder bessert. Gerade deshalb geht es darum, dass jene Menschen, die am ärgsten betroffen und existenziell bedroht sind, schon in den nächsten Tagen Geld bekommen.“

Mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hätte er, Pröll, schon gesprochen: „Ich habe bereits gestern mit dem Bundeskanzler intensiv beraten.“ Bereits am Montag werde es Verhandlungen über die Bundeshilfe geben. Natürlich werde es in der Folge auch eine „Manöverkritik“ bezüglich aller Vorsorgemaßnahmen geben.

Die Unsicherheit – die Wetterlage. Der niederösterreichische Landeshauptmann: „Wir müssen aber auch zum Himmel beten, dass es nicht neuerliche stärkere Regenfälle gibt.“ Denn könne die Situation mit einem Schlag noch bedeutend kritischer werden …

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