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Projekt "Weichen stellen": Neue Ideen für Ausbau der Montafonerbahn

Der Bahnausbau im Montafon geht in die zweite Begutachtungsrunde.
Der Bahnausbau im Montafon geht in die zweite Begutachtungsrunde. ©meznar-media.com
Gaschurn. Vor einem Jahr wurde in Schruns-Tschagguns die erste Ausstellung "Weichen stellen - Der Ausbau des Bahnnetzes Montafon" eröffnet. Ziel war es, die Bevölkerung in die Diskussion um eine Verlängerung der Montafonerbahn einzubinden. Bei der nun eröffneten Folgeausstellung in Gaschurn werden die Ergebnisse und neue Ideen präsentiert.
Die 1. Ausstellung zum Bahnausbau

Auch dieses Mal ist die Bevölkerung eingeladen, im Rahmen der neuen Ausstellung beim Mountain Beach in Gaschurn ihr Feedback einzubringen.

Im Rahmen der ersten Ausstellung wurden zahlreiche Rückmeldungen der Bevölkerung gesammelt und ausgewertet, berichtete Herbert Bitschnau, Standesrepräsentant und Bürgermeister von Tschagguns, bei der Eröffnung am Montag. Neben den Auswirkungen des Bahnausbaus auf die Au- und Erholungslandschaft hätten sich die meisten Diskussionsbeiträge und Anliegen in erster Linie um Details der Trassenführung gedreht.

Neue Variante: Schrunser Bahnhof unterirdisch

Daraus sei der ursprüngliche Entwurf weiterentwickelt und um eine zusätzliche Variante erweitert worden. Die adaptierte Trassenvariante führt über das Schrunserfeld, der Bahnhof Schruns wird unter die Erde verlegt. Von dort führt die Trasse zur Zamangbahn und weiter neben der Ill entlang der L188 bis zur Haltestelle Valisera in St. Gallenkirch. Auch eine Verlängerung ins Hochmontafon wurde ins Auge gefasst, weshalb der Ausstellungswaggon nun in Gaschurn aufgestellt wurde.

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mobah2_meznar ©LR Johannes Rauch (Grüne), Bgm. Martin Netzer, Standesrepräsentant Bgm. Herbert Bitschnau und LSth. Karlheinz Rüdisser präsentierten die neue Variante. (Bild: meznar-media.com)

Kosten zwischen 90 und 155 Millionen Euro

Wie auch bei der ersten Ausstellung gilt jedoch: es sind noch keine Entscheidungen getroffen. Bei der Ausstellung handelt es sich weiterhin um einen Projekt-Entwurf. “Eine Machbarkeitsstudie soll wichtige Entscheidungsgrundlagen schaffen, um dann die weiteren Planungsschritte anzugehen”, fasst Bitschnau zusammen.

Erste Kostenschätzungen gibt es jedenfalls bereits: Je nach Variante belaufen sich die Investitionskosten für den Bahnausbau zwischen 90 bis 155 Millionen Euro. In der Regel werden diese zu 50 Prozent vom Bund, 40 Prozent vom Land und zu zehn Prozent von der Region finanziert.

Der Ausstellungswaggon beim Parkplatz Mountain Beach in Gaschurn ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Auch diesmal werden Anregungen und Diskussionsbeiträge der Besucher in Form von Rückmelde-Tickets gesammelt und ausgewertet. (red)

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