Projekt Schebesta-Areal gefährdet? Das sagt Egger

Die historische Rosenthal-Villa am Beginn der Marktstraße in Hohenems.
Die historische Rosenthal-Villa am Beginn der Marktstraße in Hohenems. ©Michael Gunz
Nach dem Konkursantrag über die Lacha & Partner GmbH wurden Gerüchte laut, dass das Projekt beim Schebesta-Areal gefährdet sei. Hohenems-Bürgermeister Dieter Egger beschwichtigt.
Bilder des Rosenthal-Areals

Vergangenen Freitag wurde beim Landesgericht Konkursantrag über die Lacha & Partner GmbH eingebracht und eröffnet. Wie der Kreditschutzverband 1870 berichtete, betragen die Passiva mehr als 1,3 Millionen Euro. Die Firma wollte das Hohenemser Rosenthal-Areal zusammen mit einer Investorengruppe umsetzen. Wie der “ORF” berichtet, wurden dazu erhebliche Vorleistungen erbracht, allerdings kam der Vertrag mit Investoren nicht zustande, weshalb die Immobilienentwicklungsgesellschaft ins Trudeln geriet.

In den vergangenen Tagen wurden Gerüchte laut, damit könnte das Projekt beim Schebesta-Areal gefährdet sein. Die Stadt Hohenems stellt nun klar, dass dies nicht der Fall sei. “Das Areal um die Rosenthal-Villa wurde von einer Investorengruppe erworben. Durch einen Projektsicherungsvertrag hat sie die Stadt die aktive Mitsprache, Mitgestaltung sowie die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projektes gesichert”, so Bürgermeister Dieter Egger via Facebook.

Lacha & Partner seien als Projektentwickler vorgesehen. Durch die Insolvenz des Unternehmens müssten die Investoren einen anderen Projektentwickler benennen. “Stadt als auch Investoren stehen jedoch zum Projekt und dieses ist nicht gefährdet”, so Egger weiter. Es könne in der Projektentwicklung lediglich zu einer kleinen zeitlichen Verzögerung kommen, was aber angesichts der Wichtigkeit und Nachhaltigkeit kein Problem darstelle. Es werde ein Projekt entstehen, welches das Stadtbild über Generationen präge.

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