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Projekt Dorfmitte ohne Raiffeisen

©VN-Grafik, Luftbild: VN/Hartinger
Raiffeisenbank schließt Filiale in Weiler und steigt aus Millionenprojekt Dorfmitte aus.

Weiler. (VN-doh) Vor wenigen Wochen konnte Weilers Bürgermeister Dietmar Summer noch mitteilen, dass das Projekt Dorfmitte Schwung aufgenommen hat. Der Verkauf der Liegenschaft im Zentrum wurde abgewickelt. Vergangene Woche wurde der Ortschef nun von einem Schreiben der Raiffeisenbank Vorderland überrascht: Das Bankinstitut wird die Investitionspläne für Weiler nicht weiter verfolgen und die Bankstelle schließen.

Zur Vorgeschichte: Jahrelang wurde über das künftige Zentrum von Weiler diskutiert, ehe im Jänner 2014 endlich von der Gemeinde, der Raiffeisenbank Vorderland und i+R Wohnbau ein Architektur­wettbewerb für die Zentrumsverbauung angesetzt wurde. Das Bankinstitut plante, die Filiale Weiler in die neue Zentrumsverbauung zu integrieren. Im Juli 2014 wurde das Siegerprojekt des Architekturbüros Johannes Kaufmann aus Dornbirn präsentiert. Drei dreigeschoßige Bauten sollten im Zentrum entstehen. Im August 2014 wollte man das Grundstück an i+R verkaufen und ab 2015 sollte dann gebaut werden. Dann kam es zu Verzögerungen: Die Gemeinde wünscht sich eine gewerbliche Nutzung der Erdgeschoße. Das bedingte höhere Räume, die wiederum eine Sondergenehmigung benötigten. Es wurde aber wieder ruhig um das Zehn-Millionen-Euro-Projekt, bis im Juli 2016 der Verkauf von den Gemeindemandataren abgesegnet worden ist.

Schließung am 16. Dezember

„Im schlimmsten Fall liegt das Projekt jetzt wieder auf Eis“, sagt Bürgermeister Summer. Er bedauere es sehr, dass die Bank als Frequenzbringer für die Dorfmitte wegfalle. Die Bankkunden wurden über die Pläne schriftlich informiert. Darin heißt es unter anderem, dass der aktuelle Projektstand nicht die erwartete und gewünschte Perspektive zur zeitnahen Umsetzung biete und man deshalb die Investitionspläne für Weiler nicht weiter verfolge. Die Filiale werde mit 16. Dezember auf die Bankstellen in Klaus und Sulz aufgeteilt. Eine Mitteilung, die Bürgermeister Summer nicht so stehenlassen will, er ortet vielmehr einen Vorwand, der über die tatsächliche Situation hinwegtäuschen soll. Gründe, wie die Wirtschaftlichkeit des engen Filialnetzes führt die Bank im Schreiben ebenfalls an.

Gespräche mit Bauträger

Man wolle dem Projekt keinesfalls im Weg stehen, betont Günther Hirschfeld, Vorstand der Raiffeisenbank Vorderland, die zeitliche Perspektive sei aber zu wenig konkret. Man habe in den vergangenen Jahren viel Zeit und Energie in die Planungen gesteckt, nun sei der Zeitpunkt gekommen, um eine Entscheidung zu treffen. Mit i+R habe es bereits ein erstes Gespräch gegeben und die Raiffeisen Bank Vorderland sei bereit, die Immobilie zu vernünftigen Konditionen zeitnah zu verkaufen. i+R Wohnbau bestätigte auf Anfrage die Gespräche und betont, dass es weiterhin das Ziel sei, das Projekt Dorfmitte in Weiler realisieren zu können.

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