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Pro-Kopf-Verschuldung unter 1000 Euro gedrückt

Sehr zufrieden mit dem Rechnungsabschluss: Bürgermeister und Finanzreferent Mag. Eugen Gabriel.
Sehr zufrieden mit dem Rechnungsabschluss: Bürgermeister und Finanzreferent Mag. Eugen Gabriel. ©Marktgemeinde Frastanz
Frastanz. Mit einer um 209 Euro auf nunmehr 928 Euro gesunkenen Pro-Kopf-Verschuldung konnte Bürgermeister und Finanzreferent Mag. Eugen Gabriel bei der Gemeindevertretungssitzung am Mittwoch, 27. Mai 2014, einen sehr positiven Rechnungsabschluss zum Jahr 2013 vorlegen.

Der Abschluss wurde einstimmig und mit viel Lob des Prüfungsausschusses genehmigt. Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 14,292 Millionen Euro wurden im Vorjahr in der Marktgemeinde Frastanz verbucht. Mehr Einnahmen als erwartet und weniger Ausgaben als vorgesehen führten zu einem beträchtlichen Schuldenabbau und zur Bildung von Rücklagen. Damit ist Frastanz finanziell gerüstet für die Aufgaben der kommenden Jahre.

 

Bgm. Eugen Gabriel wies darauf hin, dass einige Projekte in Vorbereitung seien und sich verzögert hätten. Es sei zunehmend schwieriger, Projekte aufgrund von Richtlinien, Verordnungen und Einsprüchen umzusetzen. Vor allem brauche es die Akzeptanz der Bevölkerung, die nur durch verstärkte Einbindung der Bevölkerung erreicht werden könne.

 

Als wichtige Projekte wurden vom Finanzreferenten genannt:

 

• die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung auf der Bazora,
• die Sanierung bzw. Erweiterung der Kinderbetreuung, der Kindergärten und der
Volksschulen in Hofen und Fellengatter,
• die Weiterentwicklung der Frühen Sprachförderung,
• die Weiterführung des Spiel- und Freiraumkonzepts mit dem Spielplatz an der
Samina,
• die Maßnahmen zur Gestaltung des Friedhofs – Funktionsgebäude und Urnenwand,
• die Umsetzung von Projekten des Energieleitbilds Frastanz – Photovoltaikanlage
Gerätehaus der Ortsfeuerwehr,
• die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeug für die OF Frastanz,
• die Bemühungen um Kooperationen vergleichsweise den Projekten Tennisanlage, Wasserversorgung und Wasserbeseitigung Gurtis-Bazora, Räumliches Entwicklungskonzept Frastanz- Nenzing und REK Walgau und die Freizeitinfrastruktur Bäderlandschaft im Walgau, Frastanz, am 03. Juni 2014
• die Planungen im Ortszentrum mit den Frastanzer Architekten,
• die Umsetzung und die Erweiterung der Maßnahmen des Gemeindeentwicklungsprozesses und die Erstellung des Verkehrskonzepts Frastanz

 
In diesem Zusammenhang betonte der Bürgermeister, dass es unverständlich sei, dass die jahrelangen Bemühungen zum Hochwasserschutz an der Ill – Sonnenheim wiederum weitere Verzögerungen erfahren hätten.

 

Im Besonderen hob er auch die Realisierung der ersten landesweiten Kooperation im Bereich Sport – der Tennisanlage Frastanz-Satteins – hervor, die zeige, wie Sportförderung in der Marktgemeinde Frastanz geschehe: Jugendarbeit, ehrenamtliche Tätigkeit und Zusammenarbeit bzw. Kooperation.

 

Der Obmann des Prüfungsausschusses, Harald Zwerschina, erläuterte die Eckpunkte des 24-seitigen Prüfberichts. Die gute Planung, die strikte Einhaltung des Voranschlags sowie die günstigere Entwicklung der Ausgaben- und Einnahmenseite hätten dazu beigetragen, dass ein insgesamt sehr gutes Ergebnis erzielt wurde. Trotzdem seien auch Wermutstropfen zu vermelden, vor allem die Steigerungen beim Spitalfonds um 256.000 Euro gegenüber dem Vorjahr, insgesamt 1.003.000 Euro. „Wir gratulieren den MitarbeiterInnen der Buchhaltung zu diesem außerordentlichen Ergebnis, welches die hoch stehende Qualität der täglichen Arbeit im Rechnungswesen der Marktgemeinde Frastanz widerspiegelt”, so der Obmann des Prüfungsausschusses.

Rechnungsabschluss und Prüfbericht wurden einstimmig angenommen. 

Eine Information der Gemeinde Frastanz/Christian Neyer.

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