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Private Nutzung von Dienstfahrzeugen bei Wien Energie-Mitarbeitern üblich

Wien Energie-Mitarbeiter nutzten Dienstfahrzeuge wiederholt privat
Wien Energie-Mitarbeiter nutzten Dienstfahrzeuge wiederholt privat ©Wien Energie/Klaus Vyhnalek
Die Mitarbeiter bei Wien Energie wurden vom Kontrollamt überprüft. Dieses kam zu dem Schluss, dass die private Nutzung von Dienstfahrzeigen offenbar keine Seltenheit ist.

Die unzulässige private Nutzung von Dienstfahrzeugen ist bei der Wien Energie – konkret bei deren Stromnetz-Tochter – offenbar keine Seltenheit. Zu diesem Schluss kommt das Kontrollamt in einem am Freitag, dem 26. April veröffentlichten Bericht.

Die Prüfer fanden heraus, dass eine Reihe von Betriebs-Pkw mehrere Tage lang oder an Wochenenden an Wohnorten von Mitarbeitern abgestellt waren und falsche Angaben in den Fahrtenbüchern gemacht wurden. Außerdem dienten Betriebsflächen wiederholt zur Lagerung allerlei privater Schätze – von Autoreifen über Röhrenfernseher bis hin zu einer Hängematte.

Private Verwendung der Dienstwagen

Das Kontrollamt nahm beispielsweise am 17. September 2012 die Verwendung von Dienstfahrzeugen in der Direktion der Wien Energie Stromnetz im neunten Bezirk unter die Lupe. Die Prüfer stellten fest, dass von 58 in die Garage einfahrenden Fahrzeugen 28 laut Dienstfahrtenausweis eigentlich dort hätten abgestellt sein müssen. In anderen elf Fällen waren die Angaben “aufgrund anderer Umstände nicht nachvollziehbar bzw. falsch”, heißt es in dem Bericht.

Ähnliche Ungereimtheiten gab es in der Betriebsstelle Baden, wo sieben von 16 Dienstwagen über das Wochenende laut Aufzeichnungen eigentlich dort abgestellt hätten sein müssen. Die städtischen Kontrolleure entdeckten dort tatsächlich aber kein einziges. Daraus sei zu schließen, “dass diese Dienstwagen für eine private Verwendung genützt worden waren”. Außerdem parkten Dienstfahrzeuge nicht selten – in einem Fall gar zehn Tage durchgehend – in unmittelbarer Nähe des Zuhauses von Konzernmitarbeitern, obwohl in rund 30 überprüften Fällen in diesen Zeiträumen Dienstfahrten eingetragen wurden.

Kontrollamt überprüfte Wien Energie

Das Kontrollamt empfahl strengere interne Kontrollen und gegebenenfalls disziplinarrechtliche Konsequenzen. Abgesehen von der Pkw-Nutzung entdeckten die Prüfer auch, dass Betriebsareale der Wien Energie Stromnetz zweckentfremdet wurden.

Seitens der Wien Energie Stromnetz verweist man im Bericht darauf, dass Privatfahrten ohne Erlaubnis jedenfalls geahndet würden. Elektronische Kontrollsysteme seien bereits in der Umsetzungsphase, bis dahin würden Stichprobenüberprüfungen intensiviert. Das Unternehmen betont zudem, dass Fahrten zwischen Dienst- und Wohnort überwiegend unter “Werksverkehr” fielen – und somit keine private Fahrten seien.

Die Lagerung etwa privater Reifen sei laut Wien-Energie durchaus gestattet gewesen , sofern der Dienstbetrieb nicht beeinträchtigt worden sei. Aufgrund des Prüfberichts sei dieses Betriebsübereinkommen nun allerdings einvernehmlich aufgekündigt worden. Die Kontrolle sei außerdem verstärkt, versprach das Unternehmen. (Red./APA)

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