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Priklopil-DNA an Interpol übermittelt

Die DNA des Entführers von Natascha Kampusch wird an die Interpol übermittelt. Das sagte der Sprecher des Sonderkommission des Bundeskriminalamts, Generalmajor Gerhard Lang.

„Dadurch soll geklärt werden, ob der Täter für Straftaten im Ausland in Frage kommt“, erklärte Lang.

Innerhalb Österreichs ist der DNA-Abgleich bereits durchgeführt worden und hat keine Übereinstimmungen mit biologischen Spuren in der Datenbank ergeben.

Die 18-jährige Natascha wurde auch am Sonntag von der Polizei befragt. Dadurch seien so wie am Samstag einige kriminalistische Fragen geklärt worden, sagte Lang, ohne Details zu nennen. Im Haus und auf dem Grundstück Priklopils in Strasshof wurden die Vermessungsarbeiten fortgesetzt. „Wir hoffen, die Tatortarbeit in der kommenden Woche beenden zu können. Drängen lassen wir und aber nicht“, sagte der Sprecher der Sonderkommission.

Im Bundeskriminalamt treffen nach wie vor zahlreiche Anfragen internationaler Journalisten ein. „Das Medieninteresse ist praktisch ungebrochen“, berichtete Lang. „Ich habe heute Journalisten aus Kolumbien ein Interview gegeben. Auch Medienvertreter aus Belgien, Dänemark und Italien haben sich gemeldet. Sie sind nun vor allem an Hintergrundinformationen interessiert und vergleichen den Fall Natascha Kampusch mit ähnlichen Fällen in ihren eigenen Ländern.“

Das tut auch die Polizei: Laut Lang steht das Bundeskriminalamt in Kontakt mit ausländischen Behörden, die sich aus den Erfahrungen im Fall Kampusch mögliche Ansätze für eigene Ermittlungen erhoffen. „Wir sind zum Beispiel in Verbindung mit Kollegen in der Schweiz, wo mehrere Kinder seit Jahren vermisst werden.“

Zum Teil können die Polizeibehörden auf „alte“ Kontakte zurückgreifen. „Wir haben ja in der Zeit, als das Schicksal von Frau Kampusch noch ungewiss war, mit der Polizei in Belgien gesprochen, die im Fall Dutroux ermittelt hat“, erläuterte Lang.

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