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FH Vorarlberg wird Europäische Universität

Eiselen - Schöbi-Fink - Fitz-Rankl
Eiselen - Schöbi-Fink - Fitz-Rankl ©VLK/A. Serra
„European University“: Zukünftige Studierende der FH werden in den nächsten Jahren einen europaweit vernetzten Hochschulcampus in Dornbirn erleben

Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink präsentierte am Dienstag im Vorarlberger Landhaus die "European University" - ein neu geschaffenes internationales Netzwerk dynamischer Schulen, an dem auch das Land Vorarlberg über die FH in Dornbirn beteiligt ist. Die "FH Vorarlberg wird zu einer Europäischen Universität", freute sich die Vorarlberger Bildungsreferentin.

Die „European University“, an der mit sieben anderen Hochschulen in Irland, Portugal, den Niederlanden, Ungarn und Finnland auch die FH Vorarlberg mitwirkt, startet am 1. November.

Gemeinsam bilden sie das Regional University Network („RUN“), durch das unter anderem schrankenlose Mobilität für Studierende und flexible PhD-Abschlüsse möglich werden.

Die Teilnahme am neuen internationalen Hochschulverbund sei „gut für den Standort Vorarlberg“, bekräftigt Bildungsreferentin Barbara Schöbi-Fink: „Damit verbunden sind neue Chancen für Studierende und die Forschung“.

Europaweit vernetzter Hochschulcampus

Zukünftige Studierende werden in den nächsten Jahren einen europaweit vernetzten Hochschulcampus erleben, erläuterte FH Vorarlberg-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl.

Für die gemeinsamen Aktivitäten, Ausbildungsprogramme und Forschungsaktivitäten werden eine gemeinsame Managementstruktur sowie ein internationales Büro eingerichtet. Studierende, die an diesen Aktivitäten teilnehmen, werden dann gleichzeitig Studierende der Europäischen Universität „RUN_EU“ sein.

Lehrende und Forschende werden mit Kollegen aller Hochschulen in der Allianz Lösungen für ihre Regionen und Städte entwickeln.

„Unser Land wird von dieser Zusammenarbeit profitieren"

Dem neu geschaffenen Netzwerk gehören dynamische Hochschulen an, die stark regional verankert sind und über nachgewiesene Erfolge und ein hohes Engagement in Lehre und Forschung verfügen.

Der Fokus der „European University“ liegt auf technischen Universitäten und Hochschulen, polytechnischen Instituten und Fachhochschulen, die einen gemeinsamen Hintergrund in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Industrie und regionalen Akteuren in Lehre und Forschung aufweisen.

Vorgesehen ist, dass sich dieses Bündnis für die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Regionen einsetzt und die Möglichkeit bietet, bestehende Haupt- und Großstadtregionen zu ergänzen.

„Wir stehen im internationalen Wettbewerb, als Hochschule genauso wie in Bezug auf unsere Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Ich bin überzeugt, dass wir im Rahmen dieses europäischen Konsortiums viel für die Region bewegen können“, freut sich der FH-Geschäftsführer. „Unser Land wird mit Sicherheit von dieser Zusammenarbeit profitieren."

Kooperatives Doktoratsprogramm

Daneben startet an der FH Vorarlberg ab sofort ein kooperatives Doktoratsprogramm. Das neue Doktorats- bzw. PhD-Programm der FH Vorarlberg bringe für Doktoranden zusätzliche Möglichkeiten in der Karriereentwicklung, und daraus ergeben sich Vorteile für die gesamte Forschungslandschaft. Das Doktoratsprogramm startet ab dem Sommersemester 2021.

Die beteiligten Hochschulen

  • Polytechnic of Leiria und Polytechnic of Cavado and Ave in Portugal
  • Athlone Institute of Technology und Limerick Institute of Technology in Irland
  • NHL Stenden in den Niederlanden
  • Häme University of Applied Sciences in Finland
  • Széchenyi István University in Ungarn
  • FH Vorarlberg in Österreich

(Red.)

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