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Preisgekrönter Neujahrsjazz

Stimmgewalt mit der A Cappella Formation „Of Cabbages and Kings“
Stimmgewalt mit der A Cappella Formation „Of Cabbages and Kings“ ©Henning Heilmann
Gesangs- und Improvisationsfeuerwerk mit Vorarlberger Kulturpreisträgern im TaS
Neujahrsjazzfestival im Theater am Saumarkt

FELDKIRCH Die A Cappella Formation „Of Cabbages and Kings“ mit der Vorarlberger Kulturpreisträgerin Veronika Morscher, das Quartett des Vorarlberger Kulturpreisträgers David Soyza am Vibraphon und die Latino-Formation Heridos de Sombra begeisterten bei der jüngsten Ausgabe des traditionellen Neujahrsjazzfestivals im TaS .

Von lieblich bis düster

Als A Cappella Formation „Of Cabbages and Kings“ (dt. Von Königen und Kohlköpfen) trat Veronika Morscher gemeinsam mit Laura Totenhagen und Rebekka Ziegler auf. Ein virtuoses Feuerwerk entfachten sie mit der ganzen Bandbreite ihrer schönen Stimmen und musikalischen Einflüsse und verbanden dabei sehr facettenreich Jazz mit Literatur. Neo A Cappella nennen die Musikerinnen ihre Stilrichtung, die auf bezaubernde Weise die Magie der menschlichen Stimme vervielfacht: So klingt es einmal kraftvoll und laut, dann wieder verliebt und vertraut, mal leises Geflüster, dann wieder schrill und düster. Ihre Kompositionen greifen ein großes Repertoire berühmter Literatur auf, im TaS gaben sie Vertonungen von Ingeborg Bachmann, Erich Kästner und Shakespeare zum Besten.

Improvisationsfreude

Kulturpreisträger David Soyza am Vibraphon holte sich für sein neues Quartett Gitarrist Michael Schumacher, Bassist Stephan Goldbach und Schlagzeuger Florian Fischer ins Boot. Die vier Musiker bereiteten ein wahren Geniestreich der Improvisationsfreude, bei dem jeder einmal in die Begleiter- und Solistenrolle schlüpfen durfte. Die musikalischen Vorbilder wie John Scofield und Pet Metheny waren sowohl in „Hot New Orleans Sun“ als auch in „Question & Answer“ klar zu erkennen. In „Pictures“ ließ das Quartett ein bezauberndes Klanggemälde entstehen, bei dem auch Schlagzeug und Bass begeisterten.

Das Neujahrsjazzfestival wurde am Samstag mit dem Auftritt von „Heridos de Sombra“ gekrönt. Mit ausgewählten lateinamerikanischen Melodien und Rhythmen (Son, Cha-Cha, Boleros) begeisterte das Quartett mit Miki de las Rosas (Percussion & Gesang), Davide Medellìn (Kontrabass & Gesang), El Greco (Gesang & Saxophon) sowie Don Rubalbarba (Piano & Gesang) das Publikum zum Abschluss des Neujahrsjazzfestivals. HE

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