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Postkartenräuber "feiert" Heiligabend in Vorarlberg

Noch sitzt der 54-jährige Tiroler Peter K., besser bekannt als mutmaßlicher „Postkartenräuber“, in Kempten in Untersuchungshaft.
"Postkartenräuber" war früher Lebensretter
Postkartenräuber hat Überfälle gestanden
Das Mysterium Postkartenräuber

Doch es kann sich nur noch um wenige Tage oder auch Stunden handeln, bis der U-Häftling von den deutschen Behörden an die Vorarlberger Justiz nach Feldkirch übergeben wird. Dies bestätigte den VN am Dienstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft am Landesgericht Feldkirch, Heinz Rusch. „Er wird noch vor Weihnachten überstellt“, so Rusch wörtlich. Zu welchem Zeitpunkt genau der U-Häftling von Beamten des Vorarlberger Landeskriminalamtes übernommen wird, konnte er noch nicht festlegen. „Es ist auf Schiene“, sagte er.

Drei Raubüberfälle im Allgäu

Wie die VN exklusiv berichteten, wird in Bayern nicht gegen Peter K. verhandelt. Obwohl ihm drei Raubüberfälle im Allgäu angelastet werden. Schließlich hatte die ebenso ermittelnde Staatsanwaltschaft Feldkirch die Auslieferung des Beschuldigten beantragt, was ihr von den deutschen Justizbehörden bewilligt wurde. Im Gegenzug kam die Feldkircher Anklagebehörde dem Ersuchen der Bayern nach, auch jene Raubdeklikte zu verhandeln, die Peter K. in Deutschland begangen haben soll.

Noch keine Anklage

Der Prozess gegen Peter K. wird also in Feldkirch stattfinden. Doch wohl kaum in absehbarer Zeit. „Derzeit steht noch nicht mal eine Anklage“, so Rusch. Aber es dürfte wohl klar sein, was der Inhalt der Anklageschrift sein wird: Verbrechen des vollendeten schweren Raubes in 13 Fällen und in einem – und letzten Fall – der Versuch.

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