Positive Bilanz: Rad, Bus und Bahn legen in Vorarlberg zu

Feldkirch - "Geld und Nerven sparen. Öffis fahren" – dieser Slogan des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) hat sich bei den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern offensichtlich herumgesprochen.
Karlheinz Rüdisser im Interview

Wege mit dem Rad oder mit Bus und Bahn verzeichneten im Jahr 2008 ein Plus von je drei Prozent, jene mit dem PKW haben um zwei Prozent abgenommen, zogen Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser und Gemeindeverbandspräsident Wilfried Berchtold heute, Freitag, beim Mobilpunkt in Feldkirch eine positive Bilanz.

Karlheinz Rüdisser im Interview

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“Insgesamt stieg der Umsatz des Verkehrsverbund Vorarlberg um 6,4 Prozent auf 16,9 Millionen Euro. Sowohl mit den Bussen (+1,1 Prozent) als auch mit der Bahn (+6,1 Prozent) wurden mehr Linienkilometer gefahren”, fasste Landesrat Rüdisser die Bilanz 2008 zusammen. Für mehr Fahrgäste sorgten neue grenzüberschreitende Linien nach Liechtenstein und in die Schweiz sowie zahlreiche Kooperationen, u.a. mit dem WIFI und den Bregenzer Festspielen.

Neues Angebot: Vorfahrt im VVV für Familien ab Herbst 2009

Ein neues Angebot bringt ab Herbst Familien deutliche Vorteile bei Bus- und Bahnfahrten. “Nicht übertragbare Jahrestickets gelten in Kombination mit dem Vorarlberger Familienpass ohne Aufpreis zusätzlich für den zweiten Elternteil und die Kinder des Karteninhabers. Einzige Voraussetzung: Der oder die Karteninhaber selbst und zumindest ein Kind sind mit dabei”, erläuterte Bürgermeister Berchtold das Modell: “Damit sind Familien im Gültigkeitsbereich der Jahreskarte eines Elternteils das ganze Jahr – sieben Tage pro Woche – ohne extra Kosten unterwegs.”

KONTIV-Mobilitätsstudie 2008: Vorarlberg auf gutem Weg

Vergangenes Jahr gab die Vorarlberger Landesregierung zum zweiten Mal nach 2003 eine “Kontinuierliche Verkehrsverhaltensbefragung (KONTIV)” in Auftrag. “Die Studie liefert wertvolle Informationen, wie sich das Vorarlberger Verkehrskonzept entwickelt”, so Landesrat Rüdisser: “Die Zwischenbilanz: Vorarlberg ist auf dem richtigen Weg.” Für die KONTIV-Mobilitätsstudie befragte das Wiener Verkehrsplanungsbüro Herry landesweit 17.140 Haushalte. Die wichtigsten Ergebnisse:

– Derzeit besitzen 82 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ein eigenes Fahrrad, das sind vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2003.

– Im Vergleich zu 2003 ist der Radanteil, der auch damals mit 14 Prozent schon weit über dem österreichischem Durchschnitt lag, weiter leicht auf 15 Prozent gestiegen.

– Einen starken Anstieg gab es beim Besitz einer Zeitkarte für den Öffentlichen Verkehr. Lag dieser Anteil 2003 noch bei 16 Prozent, so besitzen im Jahr bereits 29 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung eine Zeitkarte für den Öffentlichen Verkehr.

– Der Wegeanteil des Öffentlichen Verkehrs ist gegenüber 2003 von 11 Prozent auf 13 Prozent gestiegen.

– Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs ist um 2 Prozent-Punkte zurückgegangen und beträgt im Jahr 2008 54 Prozent (44 Prozent Lenker und 10 Prozent Mitfahrer).

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