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Polster fristlos gekündigt

Wie die am Donnerstag erscheinende Info-Illustrierte "News" berichtet, ist Austrias Generalmanager Toni Polster von Geldgeber Frank Stronach fristlos gekündigt worden. Die violette Ikone wolle sich aber vor Gericht wehren.

Den “Blauen Brief”, in dem Stronach von “Vertragsbruch” spricht, hat Österreichs Rekordtorschütze demzufolge bereits am Samstag von einem Stronach-Anwalt zugestellt bekommen. Zudem sei Polster darin verpflichtet worden, bis zum Cup-Finale am Mittwoch Stillschweigen zu bewahren. Polster war wohl auch deshalb vorerst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Austrias-Vizepräsident Andreas Rudas wusste auf APA-Anfrage “überhaupt nichts” von dieser Entwicklung und auch Pressesprecher Christoph Pflug konnte die Entlassung Polsters nicht bestätigen.

Glaubt man dem News-Bericht, dann will Polster die Kündigung keinesfalls kampflos hinnehmen, wie die Info-Illustrierte aus dem Umfeld des Ex-Internationalen erfahren haben soll. Polster soll auf die Erfüllung seines hoch dotierten, bis Ende 2007 laufenden Managervertrags bestehen und habe über seinen Anwalt rechtliche Schritte gegen Stronach eingeleitet.

Weiters arbeite Polster mit Austria-Legende Herbert Prohaska im Hintergrund an einer neuen Austria. Die “Alt-Austrianer” bemühen sich “News” zufolge, den Betriebsführungskontrakt zwischen Austria und Magna zu kündigen. Eine wichtige Rolle soll dabei auch Wiens Bürgermeister und Austria-Kurator Michael Häupl spielen. Laut “News” wurde er vom Polster-Clan gebeten, so rasch wie möglich eine Generalversammlung des Klubvorstandes einzuberufen. Sogar ein neuer Sponsor für eine Austria nach Magna wird in der Donnerstag-Ausgabe schon genannt: der Elektronik-Riese Siemens.

Prohaska: “Kompletter Schwachsinn”
Herbert Prohaska hat am Mittwoch Nachmittag in einem ORF-Radio-Interview zum Bericht Stellung genommen: “Es wäre sehr, sehr schlimm, wenn man ihm (Polster/Anm.) das jetzt umhängt, dass er mit mir den Verein übernehmen wollte, weil das wirklich ein kompletter Schwachsinn ist, über den wir nicht eine Sekunde Zeit verloren haben.” Prohaska und Polster hätten nur ein, zwei Gespräche geführt. “Toni wollte mich als Sportdirektor, natürlich unter der Schirmherrschaft von Magna. Aber ich hätte es sowieso nicht gemacht.”

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