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Polizisten retten angefahrenem Hund in Wien-Leopoldstadt das Leben

Die Wiener Polizisten retteten dem Golden Retriever das Leben.
Die Wiener Polizisten retteten dem Golden Retriever das Leben. ©pixabay.com (Symbolbild)
Drei Wiener Polizisten retteten am Donnerstag einem angefahrenen Hund in der Leopoldstadt das Leben. Die beiden Polizisten und ein Polizeischüler rasten mit dem schwerverletzten Golden Retriever im Einsatzwagen zum Tierspital.

Auf die Tierrettung zu warten, hätte wegen des starken Verkehrs womöglich zu lange gedauert. Der Hund dürfte mittlerweile über den Berg sein.

Hund in der Schüttelstraße angefahren

“Theodor/1, fahren Sie in die Schüttelstraße 57, dort wurde ein Hund bei einem Verkehrsunfall verletzt”, lautete der Funkspruch. Die drei Polizisten der Inspektion Ausstellungsstraße waren Donnerstagnachmittag gerade auf Streife. Am Unfallort kümmerten sich bereits zwei Autofahrer um den offensichtlich stark verwundeten Hund, berichtete Polizeisprecher Harald Sörös am Samstag. Der Unglückslenker dürfte Fahrerflucht begangen haben.

Wiener Polizisten brachten Golden Retriever in die Tierklinik

Die Beamten verständigten die Tierrettung. Wegen des Verkehrsaufkommens und der Auslastung der Helfer bestand aber die Gefahr, dass sie nicht schnell genug am Einsatzort hätten eintreffen können. “Da der Hund auf die Polizisten einen äußert schlechten Eindruck machte, stark röchelte und aus dem Mund blutete, entschlossen sie sich, das Tier selbst in die Notaufnahme der Veterinärmedizinischen Universität zu bringen”, sagte der Sprecher. “Kurzerhand hoben sie den Vierbeiner mit größter Sorgfalt auf die Rückbank des Streifenwagens.”

Während der Einsatzfahrt mit Blaulicht und Sirene fixierte ein Polizist den erst sechs Monate alten Hund und versuchte ihn zu beruhigen, sein Kollege avisierte telefonisch das Eintreffen in der Tierklinik, und der dritte versuchte, so schnell und schonend wie möglich dorthin zu fahren. Die Tierärztin diagnostizierte lebensgefährliche innere Verletzungen und einen Bruch.

Der Einsatz hat sich aber ausgezahlt: Nach Auskunft der Veterinärin ist der Zustand des Tiers seit Freitag stabil und es befinde sich auf dem Weg der Besserung. Die Besitzer wurden über den Chip ausfindig gemacht und haben ihren Hund schon im Spital besucht.

(APA/Red)

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